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Selb

Das Film-Fieber steigt weiter

Die Grobplanung für die 40. Grenzland-Filmtage steht. Jetzt macht sich das Team um Dagmar Franke an die Detailarbeit. Und dabei müssen sich die Helfer um vieles kümmern.



Die Plakate und die Flyer sind schon da: Dagmar Franke vom Organisationsteam der Grenzland-Filmtage fiebert der Eröffnung der 40. Auflage des Festivals entgegen. Foto: Florian Miedl
Die Plakate und die Flyer sind schon da: Dagmar Franke vom Organisationsteam der Grenzland-Filmtage fiebert der Eröffnung der 40. Auflage des Festivals entgegen. Foto: Florian Miedl  

Selb - Dagmar Franke ist schon ein großer Stein vom Herzen gefallen: Das Programm für die 40. Grenzland-Filmtage steht, die Grobplanung ist fertig. Dennoch steigt jetzt schon wieder das Film-Fieber bis zur Eröffnung am Donnerstag, 20. April: "Wir haben natürlich trotzdem noch viel zu tun", sagt die 55-Jährige, die zusammen mit einem Team von etwa zehn Cineasten das internationale Festival, das bis zum 23. April im Kino-Center läuft, auf die Beine stellt.

Zeiten und Termine

Die 40. Grenzland-Filmtage dauern vom 20. bis 23. April. Die Zeiten und Termine für die Vorführungen im Kino-Center Selb gibt es im Internet unter

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www.grenzlandfilmtage-selb.de

 

Die Plakate sind inzwischen gedruckt und werden verteilt. Jochen Kuhn hat das Jubiläumsplakat in fröhlich-buntem Rot, Blau und Gelb gestaltet. "Andere kriegen die Krise, wenn sie 40 Jahre alt werden, wir präsentieren uns frisch und fröhlich", lacht Dagmar Franke. Auch die Flyer sind da. Fertig ist auch der Filmtagekatalog, in dem die Filme und ihre Macher beschrieben sind.

Eines freut Dagmar Franke besonders: In trockenen Tüchern ist mittlerweile auch der Abstecher der Grenzland-Filmtage in die Nachbarstadt Asch. Joachim Reuer hat mit Bürgermeister Pavel Klepácek alles organisiert. Am Freitag und Samstag von 18 Uhr an werden im Kulturzentrum jeweils zwei Filme gezeigt. "Und am Sonntagvormittag laden wir die Freunde aus der Nachbarstadt dann zu unserem tschechischen Langfilm ,Lost in Munich' ins Kino-Center ein."

Was noch vor dem Filmtage-Team liegt, nennt Dagmar Franke mit höflicher Untertreibung "Feinjustierung". Denn es ist immer noch ein Haufen Arbeit zu erledigen, bis das Festival am 20. April um 19 Uhr eröffnet werden kann. Allein 113 offizielle Gäste erwartet der Verein zur Förderung grenzüberschreitender Film- und Kinokultur an diesem Abend. Bis dahin müssen noch die Eintrittskarten gestaltet und gedruckt werden - jeweils mit dem Namen des Films und dem Kinosaal. Auch die Ausstellung, die seit Montag in der Sparkasse in Selb zu sehen ist, forderte viel Vorbereitungsarbeit. Darum kümmerte sich Dr. Ralf Franke. Dort können die Besucher schon mal etwas Atmosphäre schnuppern, sich einen Überblick über das Programm verschaffen und in Erinnerungen schwelgen. Zur Ausstellung findet am 20. April um 17.30 Uhr eine ganz ungezwungene Finissage statt, ehe es zur Eröffnung ins Kino geht.

Im Moment kommen in Selb nach und nach die Filme an, die die Jury ausgesucht hat: Gezeigt werden insgesamt 83 Spielfilme und Dokumentationen, Kinder- und Kurzfilme. Die bekommt dann Chefvorführer Robert Hölzl, der schon internationale Erfahrung bei verschiedenen Festivals gesammelt hat und von Klaus Jentsch unterstützt wird. Er sorgt dafür, dass alle Filme in bester Qualität auf die Leinwand kommen.

Dazu müssen noch die Einladungen an die Filmemacher raus, es gilt Zimmer und Übernachtungen zu organisieren, die Filmtageparty vorzubereiten, die Jury einzuladen, die Abstimmungszettel für den Publikumspreis vorzubereiten, die traditionelle Stadtführung zu organisieren und und, und .... "Es muss einfach ein Rädchen ins andere greifen, sonst läuft der Motor nicht", sagt Dagmar Franke.

Für das heimische Publikum hat sie noch eine gute Nachricht: Am Samstag zeigt Max Körner von 14.45 Uhr an alle Folgen seines Films "Seelenspiel". Aber nicht nur die vier bekannten, "wir haben auch die beiden neuen Folgen".

Mit an Bord sind auch die Partnerfestivals aus Ungarn, Polen und Weißrussland, die jeweils mit einem eigenen Programmblock vertreten sind. Bis allerdings am Sonntag, 23. April, um 11 Uhr im Jam die Preise für den besten Nachwuchsfilm, den besten osteuropäischen Film sowie der Publikumspreis vergeben werden können, liegt noch eine Menge Arbeit vor dem Team. Für Dagmar Franke ist das aber kein Problem: "Wir packen das."

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Andreas Godawa

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Veröffentlicht am:
10. 04. 2017
20:09 Uhr

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Andreas Godawa

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10. 04. 2017
20:09 Uhr



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