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Selb

Neuer Computertomograf im Klinikum

Im Haus Selb investiert der Freistaat 193 000 Euro. Die Patienten profitieren von den kürzeren Untersuchungszeiten und einer niedrigeren Strahlenbelastung.



Medizinisch-Technischer Radiologieassistent (MTRA) Martin Menzel bereitet eine Untersuchung am neuen CT vor. Foto: pr.
Medizinisch-Technischer Radiologieassistent (MTRA) Martin Menzel bereitet eine Untersuchung am neuen CT vor. Foto: pr.  

Selb/Marktredwitz - Nach fast dreimonatiger Umbauzeit hat das Haus Selb des Klinikums Fichtelgebirge einen neuen und hochmodernen Computertomografen in Betrieb genommen. Das teilt das Klinikum mit. Demnach ergeben sich mit dem neuen Gerät Vorteile für die Patienten.

"Unser Anspruch an das 16-zeilige CT-Spiralsystem für Ganzkörperaufnahmen ist sehr hoch. Wir möchten unseren Patienten eine schonendere Untersuchung und ein Ergebnis in kürzester Zeit ermöglichen. Daher haben wir uns auch für die neueste Technologie und die Dosisreduktion entschieden", schreibt Dr. Michael Huttner, Leitender Oberarzt des Institutes für diagnostische und interventionelle Radiologie am Haus Marktredwitz, in der Mitteilung. Der alte CT am Haus Selb war seit 2009 im Einsatz.

Die Neuanschaffung überzeugt mit einer verbesserten Abbildungsqualität, kürzeren Untersuchungszeiten sowie einer großen, geräumigeren Öffnung und breiteren Liege für angenehmere Untersuchungen auch bei größeren oder traumatisierte Patienten, teilt das Klinikum mit.

Für den neuen CT wurden die Räumlichkeiten im Haus Selb in den vergangenen Monaten komplett saniert und modernisiert. Die Gesamtinvestition beträgt nach Angaben des Klinikums 193 000 Euro und wird im Rahmen der pauschalen Krankenhausförderung vom Freistaat Bayern finanziert.

Für eine Computertomografie werden Röntgenstrahlen benutzt. Während der Untersuchung schickt eine um den Patienten kreisende Röntgenröhre einen Fächer von Röntgenstrahlen durch den Körper. In der Röntgenröhre gegenüber ist eine Reihe von Detektoren montiert, die genau registrieren, wie viel Strahlung an welcher Stelle durch das Gewebe gegangen ist. Weil Röntgenquelle und -detektoren für jede Aufnahme den Patienten einmal umrunden, werden alle Organe und Gewebe in dieser Schicht aus nahezu allen Richtungen aufgenommen. Das ergibt Hunderttausende von Messwerten, die von einem Computer fast ohne Zeitverzug zu einem sogenannten Tomogramm - einem Querschnittsbild des Körpers - verarbeitet werden.

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Veröffentlicht am:
19. 05. 2017
00:00 Uhr

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19. 05. 2017
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