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Kino fest in Kinderhand

Mehr als zufrieden können die Veranstalter mit dem 22. Kinderfilmfest Hof sein. 2733 Besucher nutzen in diesem Jahr das Angebot. Zahlreiche Vorstellungen waren ausverkauft.

Von Jule Konrad
  • Eine beliebte Einrichtung beim Hofer Kinderfilmfest demonstrieren hier, von links, Vincent Pechstein, Tom Siniawa und Klara Rosenberger: die "Eimer-Bewertung". Die Besucher werfen nach Filmende ihre Karten ins lachende Gesicht, ins traurige Gesicht oder in den geraden Mund. Der Film mit den meisten lachenden Gesichtern gewinnt den Publikumspreis. Viele weitere Fotos gibt's unter www.frankenpost.de . Fotos: Ernst Sammer
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Hof - "Der Film war sehr schön", schwärmt ein kleines Mädchen, das gerade aus "Anne liebt Philipp" kommt, und verrät: " ,Wintertochter' werde ich mir auch noch ansehen und morgen dann die ,Fünf Freunde'." Es besteht kein Zweifel daran, dass das 22. Kinderfilmfest wieder ein voller Erfolg war. Sowohl am Samstag, als auch am Sonntag waren mehrere Filme ausverkauft.

"Das Kinderfilmfest hat inzwischen auch überregional einen hohen Stellenwert", freut sich Veranstalter Robert Sandig, "und es ist mit in diesem Jahr 2733 Besuchern noch immer die größte Kinderveranstaltung in der Region." Das Engagement der Stadt Hof und der Sparkasse Hochfranken, die das Kinderfilmfest großzügig unterstützen, hat sich auch dieses Jahr wieder mehr als gelohnt. Das beweist schon die fröhlich-ausgelassene Stimmung, die an diesem Wochenende im Central-Kino herrscht: Die Schmink-Ecke wird rege besucht, und bald leuchten Herzen, Blumen und bunte Muster auf den Gesichtern der jungen Besucher. Pantoleur Dossi erheitert Groß und Klein, wenn er jongliert und stolz berichtet, dass er ein neues Mienenspiel beherrscht: Er kann jetzt perfekt nachahmen, wie eine Schildkröte Salat frisst.

    
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Kinderfilmfest 2012
Hof
21.01.2012
    

Vor der Aufführung von "Seppi und Hias", einem dreißigminütigen Kurzfilm, der den Untertitel "türkisch-bayerische Lausbubengeschichten" trägt, bekommen die türkische und bayerische Fähnchen in die Hand gedrückt. Die werden dann kräftig geschwenkt, wenn die Zuschauer beobachten, wie die Lausbuben, beide große Fans von Bastian Schweinsteiger, einen Unfug nach dem anderen anstellen. Da geht dann auch schon mal der Gebetsteppich baden, was nicht nur die kleinen Besucher zum Lachen bringt.

Einer, der alles in Frage stellt, ist der "kleine, starke Panda" Manchu. Er ist entschlossen, das Geheimnis des Waldes herauszufinden, den zu betreten, ihm von allen verboten wird. Mit seiner Neugier und Abenteuerlust bringt Manchu sich zwar in manche Schwierigkeit, gewinnt aber die Herzen der Zuschauer im Sturm.

Gut besucht ist auch der Dokumentationsfilm "Unsere Ozeane". Mit Aufnahmen, die die einzigartige Vielfalt der Unterwasserwelten zeigen, verzaubert er die kleinen und großen Besucher und erinnert daran, dass diese Vielfalt es auch wert ist, geschützt zu werden.

Einer der Höhepunkte des Kinderfilmfestes sind zweifellos "Die fünf Freunde", die in Hof ihre Vorpremiere feiern und sowohl am Samstag als auch am Sonntag ausverkauft waren. Dabei sind die fünf Freunde zunächst alles andere als Freunde: George - eigentlich Georgina - freut sich nämlich überhaupt nicht, als ihre Cousins Julian, Dick und Anne zu Besuch kommen. Erst als die vier herausfinden, dass Georges Vater in Gefahr ist, werden sie allmählich zu einem Team. Der fünfte im Bunde ist Georges Hund Timmy, der sich bei einigen Abenteuern durchaus als große Hilfe erweist, etwa, wenn er mit seinem Hunde-Charme gekonnt den Ganoven ablenkt.

Auch die Polizisten Peters und Hansen sorgen für Lachen im vollen Kino, das nicht nur von Kindern bevölkert wird; auch viele Erwachsene erinnern sich gerne an Fünf-Freunde-Hörspiele oder die Bücher von Enid Blyton aus ihrer Kindheit.

Der Publikumspreis

. . . des 22. Kinderfilmfestes Hof geht an "Ein Pferd für Klara" von Regisseur Alexander Moberg.

Die Mehrzahl der Zuschauer fand laut "Eimer-Bewertung" diesen Film am schönsten.


    
    

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