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Wunsiedel wehrt sich gegen Rechts

Ein friedliches Zeichen gegen Hass und Menschenverachtung hat am Sonntag das Wunsiedler Bündnis gegen Rechtsextremismus gesetzt: Rund 350 Bürger beteiligten sich an der Veranstaltung, die sich gegen einen NPD-Aufmarsch in der Kreisstadt richtete.

Ein friedliches Zeichen gegen Hass und Menschenverachtung hat am Sonntag das Wunsiedler Bündnis gegen Rechtsextremismus gesetzt: Rund 350 Bürger beteiligten sich an der Veranstaltung, die sich gegen einen NPD-Aufmarsch in der Kreisstadt richtete.

    
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Wunsiedel ist bunt 2011
Wunsiedel
13.11.2011
    
Gegen 13.30 Uhr begann die Bürgerinitiative mit ihrer Versammlung in der Egerstraße. Bei einem Friedensgebet und einer Kundgebung gedachten zahlreiche Bürger den Opfern von rechtsextremer Gewalt. Gleichzeitig stellte die „Jugendinitiative gegen Rechtsextremismus“ vor dem evangelischen Pfarrhaus Holzkreuze auf, um auf die Opfer jüngster rechtsextremer Gewalt hinzuweisen. Der ehemalige Kulturstaatssekretär Karl Freller weihte zusammen mit Bürgermeister Willi Beck zum Abschluss Gedenktafeln am Eingang zum Friedhof ein, die an die Todesmärsche in Oberfranken erinnern sollen.
 
Der NPD-Funktionär Uwe Meenen hatte eine Versammlung zum Volkstrauertag angemeldet. Wie die Polizei mitteilt, fanden 250 Rechtsextremisten den Weg nach Wunsiedel und marschierten durch die Stadt.
 
Der traditionelle Katharinenmarkt in der Wunsiedler Innenstadt war durch die Veranstaltungen nicht beeinträchtigt. Bei der Anreise der rechten Versammlungsteilnehmer wurden ein Pfefferspray und ein verbotenes Messer sichergestellt. An zwei Omnibussen der aus Südbayern angereisten Rechtsextremisten wurden im Verlauf der Veranstaltung drei Reifen beschädigt. Außerdem wurde an einem in der Innenstadt abgestellten Auto ein Reifen zerstochen, heißt es im Polizeibericht. Versammlungsteilnehmer des linken Spektrums überstiegen einen Gartenzaun eines Privatanwesens in der Innenstadt und drückten diesen nieder. Sie werden wegen Sachbeschädigung angezeigt.


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»Alle 23 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

wunsiedel macht sich lächerlich und ist nur bunt wenn die PRESSE da ist

von derpfalzer m (42) am 14.11.2011 22:07
Ich schäme mich wirklich dass ich in Wunsiedel geboren bin, da stellt man sich wieder mal als bunte Stadt dar, was Wunsiedel aber nur dann ist, wenn genug Presse da ist, habt Ihr denn schon vergessen was Eure Meinung was als das Asylheim in Wunsiedel im Gespräch war??
Ihr macht Euch lächerlich
PS: ich bin kein Rechter, bin selbst mit einer Afrikanerin verheiratet aber ich sage nur Schauspieler
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Interessante Argumentation

von kahless00700 m (26) am 16.11.2011 08:06
Weil man gegen ein Asylantenheim ist, ist man also gleich Ausländerfeindlich und "braun"? Sorry aber das ist ja wohl etwas zu einfach gedacht. Das ist einfachstes Schubladendenken und meilenweit von der Realität entfernt.
In so eine Entscheidung fliessen viele Faktoren und eine Ablehnung haißt noch lange nicht dass man fremdenfeindlich eingestellt ist.
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Volle Zustimmung!

von freierbuerger m (38) am 15.11.2011 21:21
Beim Thema Asylantenheim auf dem alten Kasernengelände wurde der sonst so wortgewaltige und kameravernarrte Bügermeister sehr kleinlaut. Das Thema wurde auch ganz klein gehalten, damit ja keine Disussion aufkommt. Die Absage aus München kam zur rechten Zeit und vielen Verantwortlichen ist ein Stein vom Herzen gefallen. Das war für sie die eleganteste Lösung.
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Jedes Jahr das gleiche Affentheater...

von kahless00700 m (26) am 14.11.2011 12:46
Der deutsche Staat macht sich doch nur noch lächerlich. Sollen die doch aufmarschieren - aber dort wo sie neimanden belästigen. Vielleicht im Wald, auf ner Wiese oder in nem leeren Fussballstadion. Aber solches Affentheater wie in Wunsiedel muss verboten werden. Und jeder Richter der so einen Aufmarsch genehmigt gehört sich dazu verdonnert an den betroffenen Tagen selbst sich das alles anzusehen was er wieder mal angerichtet hat.
Und der nächste Punkt ist der Polizeieinsatz. Wer bezahlt das bitte? Die Steuerzahler muss also für den Naziaufmarsch auch noch bezahlen - super, danke
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Hm, - ein friedliches Zeichen - wirklich!?

von KampfgegenUNRECHTs am 14.11.2011 08:17
„An zwei Omnibussen der aus Südbayern angereisten Rechtsextremisten wurden im Verlauf der Veranstaltung drei Reifen beschädigt. Außerdem wurde an einem in der Innenstadt abgestellten Auto ein Reifen zerstochen, heißt es im Polizeibericht. Versammlungsteilnehmer des linken Spektrums überstiegen einen Gartenzaun eines Privatanwesens in der Innenstadt und drückten diesen nieder“.
In dem Bericht ist dagegen nichts über Bedrohungen oder Rechtsbrüche der NPD zu lesen.
In allen meinen bunten Malkästen war immer braun dabei. Definiert politische Korrektheit unwidersprochen Bunt und Toleranz?
Wann gedenken denn diese bunten Gutmenschen der deutschen Opfer der von den Medien so verschämt verschwiegenen Migrantengewalt usw, usw….?
Friedrich Nietzsche „Toleranz ist der Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.“
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