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Und wieder geht es gegen Bayreuth

Eishockey | Die Selber Wölfe erwarten am Freitag in der Meisterschaftsrunde den Erzrivalen.
  • fpsp_Lamich__4sp_080210 Martin Lamich bejubelt hier sein Tor zum 1:0. Doch es sollte nicht der einzige Treffer des Selbers an diesem Abend bleiben; Lamich traf drei Mal. Foto: Kauper
     
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Mit einem 6:2-Erfolg gegen den EC Pfaffenhofen hat der VER Selb die Vorrunde in der Eishockey-Bayernliga als souveräner Tabellenerster abgeschlossen. Im ersten Spiel der Meisterschaftsrunde treffen die "Wölfe" nun am kommenden Freitag um 20 Uhr in der Hutschenreuther-Eissporthalle auf den Erzrivalen EHC Bayreuth, gegen den die Selber in der Punkterunde zuletzt zweimal verloren haben. Am Sonntag muss der VER nach Pfaffenhofen. Der dritte Gegner in den Play-offs ist am 21. Februar der ERV Schweinfurt. Zum Rückspiel in Bayreuth müssen die Selber am 26. Februar antreten, Pfaffenhofen kommt am 28. Februar.

VER Selb: Dirksen (Baumgärtner) - Horvath, Schneider; Holden, Fischer; Thumm, Porzig - Schiener, Waßmiller, Thielsch; Sekera, Siegeris, Lamich; Setzer, Jaworin, Bauer.

Schiedsrichter: Barth, Dürnhofer. - Zuschauer: 1400. - Tore: 9. Min. Lamich (Holden, Dirksen) 1:0, 17. Min. Campbell (Vokaty, Beslagic; 4-4) 1:1, 25. Min. Lamich (Siegeris, Ulitschka) 2:1, 27. Min. Lamich (Schneider, Fischer; 5-4) 3:1, 31. Min. Siegeris (Lamich, Sekera) 4:1, 34. Min. Holden (Sekera, Lamich) 5:1, 45. Min. Birk 5:2, 55. Min Thielsch (Siegeris, Schneider) 6:2. Zeitstrafen: Selb 10; Pfaffenhofen 36 (plus 10 für Beslagic).

Den Anfang der für beide Mannschaften eher belanglosen Partie bestimmten die "Wölfe", die ihrerseits zugleich den Vorteil eines Powerplays hatten. Sekera und Co. konnten aus dieser zahlenmäßiger Überlegenheit noch keinen Nutzen ziehen. Und auch Porzig scheiterte kurz danach mit einem verdeckten Schuss knapp am Gehäuse. Der Gegner kam nun zu einigen gefährlichen Kontern. Vokaty und Gossmann fanden zunächst in Keeper Dirksen ihren Meister. Kaum wieder komplett, gelang den Hausherren die Führung. Über die Abwehr heraus gelang Lamich der Vormarsch über die rechte Seite ins gegnerische Drittel. Er bezwang mit einem feinen Handgelenkschuss Gästekeeper Pfafferott.

    
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In der Folge verpasste es Selb, in Powerplay-Situationen nachzulegen. Zu kompliziert wollten die Wölfe es zeitweise bewerkstelligen, Schüsse selbst fanden ihr Ende am Torhüter der Pfaffenhofener. Dies sollte sich rächen: Die "Ice Hogs" nutzten ein unachtsames Verhalten in der Defensive zum Ausgleich.

Die Stimmung auf den Rängen besserte sich im zweiten Abschnitt, als die "Wölfe" einige sehenswerte Spielzüge zeigten und diese auch noch erfolgreich abschlossen. Wiederum Martin Lamich brachte mit einem strammen Schuss seine Farben in Front und erhöhte nur wenig später auf 3:1, als in Überzahl erst Schneider noch knapp scheiterte, der Tscheche jedoch dann nur noch ins leere Tor abstauben musste. Während Pfaffenhofen zeitweise nur noch wenig Wirksames entgegenzusetzen hatte, kombinierten die VER-Cracks eifrig weiter. Über die Stationen Sekera und Lamich vollendete Siegeris souverän. Spielertrainer Holden legte nur drei Minuten später den nächsten Treffer nach. Obwohl sich die Gäste einige Strafen einhandelten, konnten die "Wölfe" in der Folge aus dem Vorteil wenig schnitzen und versäumten es, trotz guter Möglichkeiten den Vorsprung weiter auszubauen.

Auch im letzten Drittel war Selb tonangebend mit zahlreichen Chancen. Doch zunächst verkürzten die Gäste durch einen abgefälschten Schuss. Thielsch stellte in der 55. Minuten den alten Abstand und zugleich den Endstand her.

Die Fans der Selber Wölfe waren während des gesamten letzten Drittels in Feierlaune. Als dann wenige Minuten nach der Schluss-Sirene Bayreuth als erster Gegner in der Meisterrunde feststand, rieben sich nicht nur die Fans die Hände. Ein erneut volles Haus dürfte den "Wölfen" sicher sein. M. S.

    
    

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