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Beim VER macht's wieder Spaß

Eishockey | Der Selber Top-Scorer Martin Sekera will am Freitag in das Finale einziehen und in die Oberliga.
  • fpsp_sekera_100310 Hat in der laufenden Saison schon 94 Scorerpunkte auf seinem Konto: Martin Sekera (rechts). Von seinen präzisen Vorlagen profitiert meist Sturmpartner Martin Lamich (links). Foto: Kauper
     
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Der Grundstein ist gelegt für die Selber "Wölfe", die nach dem 5:2-Sieg vom vergangenen Freitag in der Play-off-Halbfinalserie gegen den EV Regensburg noch einen Sieg brauchen, um ins Finale der bayerischen Meisterschaft einzuziehen. Gelingen soll das möglichst schon am kommenden Freitag in der Donauarena, in der rund 1000 Selber Anhänger, die unter anderem mit neun Fanbussen nach Regensburg reisen, nach dem Spiel rocken wollen. Auch die VER-Verantwortlichen und die Cracks selbst wollen sich ein Entscheidungsspiel am Sonntag in Selb trotz der nicht unerheblichen Zuschauereinnahmen ersparen.

"Wir wollen kein drittes Spiel", sagt Martin Sekera mit seiner Erfahrung von 38 Jahren und zahlreichen Entscheidungsspielen. Der seit Wochen glänzend aufgelegte Topscorer spricht auch ganz offen von seinem persönlichen Ziel. "Als Spieler will man immer aufsteigen." Die Oberliga also soll es wieder sein. Auch wenn Sekera das Niveau der Bayernliga absolut positiv überrascht hat, als er nach höherklassigen Jahren in Weißwasser, Dresden, Crimmitschau und Bremerhaven trotz Zweitligaangeboten nach Selb wechselte. "Weil ich nicht mehr so viele Eiszeiten bekam und Eishockey mit Lust und Laune spielen will", erklärt der aus der Selber Partnerstadt Pardubice stammende Sekera, der eine überragende Zwischenrunde hinter sich und 23 Punkte in sechs Partien gesammelt hat. Stolze 71 Scorerpunkte waren es bereits in der Hauptrunde.

Der 38-jährige Stürmer war also - ebenso wie Sergej Waßmiller oder Yann Jeschke - ein absoluter Glücksgriff für den VER Selb. Das weiß Sekera selbst auch. "Junge Spieler bringen Schwung, brauchen aber auch die Führung der älteren." Stellt sich die Frage, wie lang die aktive Karriere von Martin Sekera noch dauern wird. "Zwei, drei Jahre kann ich mir noch vorstellen, wenn es gesundheitlich geht", hofft der von großen Verletzungen weitestgehend Verschonte. Kommende Saison läuft sein Vertrag ohnehin noch in Selb, wo er auch als Trainer der Schülermannschaft großen Spaß hat. Wie einst der Opa und auch Vater Horymir, der den Nachwuchs in Pardubice unter seinen Fittichen hat. M.H./A.P.

    
    

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