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Der VER muss noch einmal ran

Eishockey | Nach dem 3:5 in Regensburg steht am Sonntag in Selb die dritte Partie um den Final-Einzug an.
  • fpsp_Lamich_5sp_130310 Aller Einsatz, wie hier von Lamich (links), war vergebens. Die Selber unterlagen. Foto: Lex
     
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VER Selb: Dirksen (Kümpel) - Horvath, Schneider; Holden, Jeschke; Thumm, Porzig; Ulitschka - Siegeris, Waßmiller, Thielsch, Sekera, Hendrikson, Lamich; Setzer, Jaworin, Schiener; Bauer, Schwarzmeier

Zuschauer: 4000 - Schiedsrichter: Kannengießer, Pill - Tore: 10. Min. Lamich (Hendrikson/Jeschke/5-4) 0:1 25. Min. Landstorfer (Dörfler) 1:1, 28. Min. Daffner (Helmreth) 2:1, 37. Min. Huber (Dörfler) 3:1, 46. Min. Dörfler (Daffner, Bäckström) 4:1, 48. Min. Siegeris (Waßmiller, Jeschke; 5-3) 4:2, 56. Min. Weinzierl 5:2, 59. Min. Siegeris (Thielsch; 5-4) 5:3

Strafminuten: Regensburg 20; Selb 18

Beste Stimmung herrschte schon weit vor Beginn des zweiten Halbfinalspiels zwischen den Eishockey-Bayernligisten EV Regensburg und VER Selb. Unter den rund 4000 Zuschauern waren rund 1000 Schlachtenbummler der "Wölfe". Von Beginn an gingen beide Mannschaften mit flottem Tempo zu Werke und erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten. Der Regensburger Huber tauchte schon nach 43 Sekunden gefährlich vor dem Kasten des VER auf, im direkten Gegenzug stand Thielsch vor dem Gehäuse des Gegners. Beide Male waren die Keeper Dirksen und Leserer auf dem Posten. Auch in der Folge standen die Torleute oft im Brennpunkt des Geschehens.

Mit zunehmender Spieldauer erarbeiteten sich die Holden-Schützlinge mehr Chancen, brachten im Abschluss jedoch nur wenig zustande. So zunächst auch in einem Powerplay. Lange kam Selb zu keinem einzigen Torschuss, ehe dann Lamich zuschlug und die Führung erzielte. Die gab den "Wölfen" weiteren Auftrieb. Sie diktierten nun zunächst das Spielgeschehen, ehe die Hausherren wieder mehr Druck nach vorne machen konnten. Die Regensburger Angreifer fanden aber immer wieder in Dirksen ihren Meister. Er erwies sich erneut als starker Rückhalt, wie auch die Defensive bei einem Unterzahlspiel nur wenig zuließ.

In der Folge brachte Regensburg den VER aber arg in Bedrängnis, zwang ihn in die Abwehrzone. Die Folge: der Treffer zum Ausgleich. Dörfler spielte zurück an die Blaue Linie, dort stand Landstorfer und zog gewaltig ab. Das Tor spornte sein Team an. Fortan bestimmten nahezu nur noch die Gastgeber das Geschehen. Selb hatte gegen die am Limit spielenden Regensburger alle Hände voll zu tun, musste schließlich dennoch den Rückstand durch Daffners Treffer hinnehmen. Die Gäste konnten sich nur selten aus der Abwehr lösen. Nach gerade abgelaufener VER-Unterzahl schlugen die Oberpfälzer erneut zu, als Huber mit einem abgefälschten Schuss traf. Erst gegen Drittel-ende hatten die "Wölfe" wieder mehr vom Spiel. Hendrikson und Jeschke verpassten in aussichtsreicher Position jedoch den Anschluss.

    
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EV Regensburg - VER Selb 5:3
Regensburg
12.03.2010
    

Spielertrainer Cory Holden stellte noch einmal um, brachte nun Waßmiller in die Reihe neben Sekera und Lamich. Regensburg wehrte sich mit viel Eifer und kam zugleich zum 4:1. Selb schlug aber zurück. Bei 5:3-Überzahl verkürzte Siegeris. Die Partie war nun wieder spannend. Zunehmend ging es deutlicher härter zur Sache. Die Gegner schenkten sich keinen Zentimeter Eis, kämpften verbissen und boten eine packende Play-Off-Begegnung. Bis, ja bis Verteidiger Weinzierl nach vorne marschierte, einfach draufhielt und mit dem 5:2 fünf Minuten vor Spielende die Vorentscheidung besorgte. Zum Ende konnte Siegeris in Überzahl noch einmal auf 3:5 verkürzen.

So kommt es am Sonntag,18 Uhr, zum alles entscheiden Spiel in Selb. Der Sieger zieht ins Finale um die bayerische Meisterschaft ein. Dort wartet dann ab dem nächsten Wochenende der TEV Miesbach, der den EC Pfaffenhofen im dritten Spiel mit 2:1 nach Penalty-Schießen aus dem Rennen warf. M.S.

    
    

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