zuletzt bearbeitet: 13.05.2011 16:59 Uhr
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Aufatmen, die Landesliga ist gesichert
Mit zwei Siegen haben sich die Volleyball-Damen der VGF Marktredwitz die Landesliga Nordost für ein weiteres Jahr gesichert und rücken sogar auf die fünfte Position vor. Bis vor kurzem bestand noch akute Abstiegsgefahr.
VGF Marktredwitz - TSV Abensberg 3:1 (15:25/25:16/26:24/25:18). - Spielzeit: 74 Minuten. - Gegen Gastgeber Abensberg wirkte die VGF anfangs recht verschlafen. Nach 14 Minuten stand es schon 15:25. Dann aber erwachte die VGF. Die Bälle landeten nur mehr selten an der viel zu niedrigen Hallendecke. Anke Seidel war gezwungen, schnelle Bälle zu spielen, was sich aber als Vorteil herausstellte. Marktredwitz setzte den Gastgeber mit harten Angriffen so unter Druck, dass die Sätze zwei und vier klar an die VGF gingen. Nur im dritten Durchgang war es spannend, doch da vollendete eine stark aufspielende Steffi Rieß zwei gute Angriffe. Damit war das Team endlich weg vom Relegationsplatz.
VGF Marktredwitz - SV Hahnbach 3:0 (25:11/25:11/25:20). - Spielzeit: 57 Minuten. - Gelöst und locker gelang der VGF einfach alles. Die Mannschaft wirkte wie von allen Fesseln befreit. Die meisten Punkte wurden mit harten und flatternden Aufschlägen erzielt. Aufschlagserien von Schnagl (11 Punkte), Heichel (7) und Rieß (6) brachten stets eine komfortable Führung. Am Ende reichte es zu einem klaren Sieg, obwohl es lange in dieser Saison düster aussah. Allerdings war die Liga dieses Jahr auch sehr ausgeglichen. Es spielten: Braun, Schnagl, Heichel, Rieß, Schmauß und Seidel. T. H.
VG Hof II - VGF Marktredwitz II 2:3 (25:22/25:13/10:25/16:25/11:15). - Spielzeit: 93 Minuten. - Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag war klar: Um sicher Erster zu werden, musste mindestens ein Sieg aus zwei Spielen her. Keine allzu schwierige Aufgabe als Tabellenführer für die VGF II gegen den Fünften und Neunten der Tabelle, sollte man meinen. Aber die VGF-Damen wirkten angesichts der Situation äußerst nervös und konnten nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Im zweiten Durchgang traute sich die Mannschaft gar nichts mehr zu, dazu kam noch eine taktisch unglückliche Aufstellung. Doch nach dem 0:2-Satzrückstand ging ein Ruck durchs Gästeteam: Alles oder nichts war die Devise. Und schon lief es besser. Besonders Kapitän Karolin Härtl trug mit überlegten Angriffen viel zum Selbstbewusstsein der Mannschaft bei. Der dritte und vierte Satz waren so eine klare Sache für die VGF. Zum ersten Mal in dieser Saison musste die VGF in den Tie-Break, kam aber gut relativ locker mit der Situation zurecht. Auch dank "Angie" Sertl, die beim Stand von 11:10 die Nerven behielt. Damit war die Meisterschaft unter Dach und Fach. Für einen Großteil des Teams ist es der erste Titel. Entsprechend fiel der Jubel aus.
BSV Bayreuth IV - VGF II 3:2 (9:25/21:25/25:21/25:18/15:7). - Spielzeit: 98 Minuten. - Die VGF begann äußerst entspannt. Dann aber ließ die Konzentration nach, während sich Bayreuth steigerte und richtig hochpuschte. Kein Wunder, denn für den BSV ging es noch um den Klassenerhalt. Bei der VGF ging an diesem Tag nichts mehr, und so musste man die zwar bedeutungslose, aber trotzdem schmerzliche zweite Saisonniederlage einstecken. Auf die VGF-Damen wartet in zwei Wochen noch das Bezirkspokal-Finale an. Mit dem Gewinn des Pokals im vergangen Jahr hatte die Erfolgsgeschichte dieser Mannschaft ihren Anfang genommen. Es spielten: Härtl, Küspert, Reißmann, Schlöger, Sertl, Urbanczyk, Zehrer. B. Z.
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