zuletzt bearbeitet: 13.05.2011 17:03 Uhr
Text
Text
Bronzemedaille für Mühlhöfer
Leichtathletik-Senioren | Marktredwitzerin schleudert Hammer bei der Deutschen im
fünften Versuch auf 30,38 Meter. Hofer Konopka für die WM gerüstet: zweimal Vizemeister
Spannende und stimmungsvolle Wettkämpfe erlebten die mehr als 1000 Teilnehmer der 7. Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaft und 6. Deutschen Senioren-Winterwurfmeisterschaft in Erfurt. In der Leichtathletikhalle am Steigerwaldstadion der thüringschen Landeshauptstadt war auch eine kleine oberfränkische „Oldie“-Truppe am Start.
Willkommener Formtest
Für Manfred Konopka (LG Hof) waren die Titelkämpfe, die nach 2002 und 2006 zum dritten Mal in kurzer Folge in Erfurt stattfanden, auch Formtest für die vom 17. bis 22. März terminierten Weltmeisterschaften in Clermont-Ferrand /Frankreich. Und die Formkurve des 76-jährige Schwarzbacher Senioren zeigte in Thüringen nach oben. Über 60 Meter erwischte er einen Blitzstart und flitzte in 9,11 Sekunden über den Zielstreifen, nur zwölf Hundertstel hinter seinem Dauerkonkurrenten Wolfgang Reuter (TSV Klausdorf). „So nah war ich an Reuter noch nie dran“, meinte Konopka nach dem Gewinn der Silbermedaille. Günter Schollmayer (ESV Mainz), einer der Mitfavoriten im Kurzsprint, musste sich Angstgegner Konopka in 9,19 Sekunden als Dritter wieder einmal geschlagen geben.
Zwischen dem 60-m- und dem 200-m-Finale mussten die Läufer fast vier Stunden Wartezeit in Kauf nehmen. Auf der Hallenrunde über 200 Meter steigerte Konopka steigerte seine Jahresbestzeit erheblich und holte sich in 32,40 Sekunden seine zweite Vizemeisterschaft. Für die WM in Frankreich ist Konopka gerüstet.
Zur WM ins westliche Nachbarland wird auch Konopkas Sohn Matthias (FTSV Straubing) mitreisen, der nach seinen Erfolgen in der M 50 mit zwei Medaillen nach Hause fuhr. Über 200 Meter verpasste Konopka junior in 25,19 Sekunden den deutschen Meistertitel nur um zwei Hundertstelsekunden und wurde „Vize“. Die deutsche Meisterschaft gewann er dann mit der „SG Südostbayern Team 50“ über viermal 200 Meter als Schlussläufer in 1:40.89 Minuten.
Bei den Winterwurfmeisterschaften war der Kreis Hof-Wunsiedel durch Hildegard Mühlhöfer und Lore Müller, 72, (beide FC Wacker Marktredwitz) vertreten. Mühlhöfer gefiel insbesondere im Hammerwerfen der W 60. Das 3-kg-Gerät schlug im fünften und besten Versuch bei 30,38 m auf. Die Bronzemedaille rief verständlicherweise große Freude bei der 64-jährigen Lehrerin hervor; im Diskuswerfen (1 kg) fehlten Mühlhöfer mit 20,50 Meter nur 37 Zentimeter zum dritten Platz. Lore Müller brachte in der W 70 mit dem 3-kg-Hammer nur einen gültigen Wurf unter und wurde mit 18,53 Meter Fünfte. W. S.
Diesen Artikel
|
|||||























