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«Earth Hour»: Licht aus für den Klimaschutz

Brandenburger Tor, Empire State Building und andere weltbekannte Sehenswürdigkeiten erstrahlen abends im Lichterglanz. Dieser Samstag ist eine Ausnahme. Was steckt dahinter?



Earth Hour
Am Brandenburger Tor gehen bei der «Earth Hour» die Lichter aus.   Foto: Paul Zinken

Licht aus für das Klima: Bei der jährlichen Aktion «Earth Hour» (Stunde der Erde) verdunkeln am Samstagabend viele Städte ihre Wahrzeichen.

In Deutschland und rund um die Welt soll ab 20.30 Uhr (jeweils Ortszeit) für eine Stunde an bekannten Gebäuden die Beleuchtung ausgeknipst werden. Dabei sind laut Ankündigung der Umweltstiftung WWF unter anderem das Brandenburger Tor in Berlin, das Empire State Building in New York und das Taj Mahal in Indien. Daneben sind Firmen und Privatleute zum Lichtverzicht auf Zeit aufgerufen.

«Wir wollen mit der ganzen Aktion vor allem auf den Klimaschutz aufmerksam machen», sagt Silke Hahn, Projektleiterin beim WWF. «Aber wir geben auch Tipps, was man über diese Stunde hinaus für das Klima tun kann.» Die Organisation veranstaltet die Aktion seit 2007 - als Ansporn, umweltfreundlicher zu leben. «Wir müssen jetzt handeln, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen», appelliert der WWF auf seiner Webseite mit Blick auf den Klimawandel.

In Deutschland haben für die 13. Auflage der Aktion laut Angaben bislang mehr als 300 Städte ihre Teilnahme angekündigt. Hamburg will demnach die Speicherstadt verdunkeln, Köln den Dom und München die Frauenkirche. Bei der zentralen Veranstaltung am Pariser Platz in Berlin ist unter anderem «Fahrradkino» angekündigt: Freiwillige sollen auf Fahrrädern in die Pedale treten können, um Strom zum Betrieb eines Projektors zu erzeugen.

In New York will beispielsweise das Hauptquartier der Vereinten Nationen am East River «alle nicht-essenzielle Beleuchtung» ausschalten und rief vorab alle Mitarbeiter dazu auf, Bildschirme und andere Bürogeräte auszustellen. Das Empire State Building in Manhattan plant anlässlich der «Earth Hour» eine Stunde lang nur ein «schwaches Glitzern» seiner Beleuchtung.

Die «Earth Hour», die ihren Ursprung in Australien hat, ist nach WWF-Angaben inzwischen die größte Umweltschutzaktion der Welt. 2018 nahmen demnach Millionen Menschen weltweit teil, 7000 Wahrzeichen blieben für eine Stunde dunkel.

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dpa

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Veröffentlicht am:
29. 03. 2019
07:30 Uhr

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29. 03. 2019
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