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James Gunn doch bei «Guardians of the Galaxy 3» dabei

Mit den Comicfilmen «Guardians of the Galaxy» landete James Gunn Blockbuster-Hits. Doch im vorigen Sommer stolperte der Regisseur über frühere Tweets, Disney feuerte ihn - und holt ihn nun auf den Regie-Stuhl zurück.



James Gunn
Disney holt James Gunn für den dritten Teil der Superhelden-Reihe «Guardians of the Galaxy» wieder an Bord.   Foto: Jordan Strauss/Invision/AP

Überraschende Kehrtwende bei Disney: Im vergangenen Sommer hatte das Hollywood-Studio James Gunn (52) gefeuert, nun ist der «Guardians of the Galaxy»-Regisseur für den dritten Teil der Superhelden-Reihe aus dem Marvel-Universum wieder an Bord.

Er schätze Disneys Entscheidung zutiefst, schrieb Gunn am Freitag in einem Tweet. Zugleich bedankte er sich bei allen, die ihn in den vergangenen Monaten unterstützt hätten. Es war sein erster Tweet seit dem Sommer.

Gunn, der die ersten beiden Teile der Superhelden-Reihe um die Figuren Star-Lord, Gamora und Groot inszeniert hatte, war im Juli 2018 von Disney als vorgesehener Regisseur von «Guardians of the Galaxy 3» gefeuert worden. Grund waren frühere Tweets, in denen Gunn Witze über Pädophilie und Vergewaltigungen gemacht hatte.

Gunn entschuldigte sich damals und erklärte, er habe provozieren und Tabus brechen wollen, um Reaktionen zu erzeugen. Die meisten der Einträge stammten aus den Jahren 2008 bis 2011. Sie waren von einer konservativ ausgerichteten Nachrichtenseite ans Licht geholt worden.

Die Stars der «Guardians of the Galaxy»-Reihe um Chris Pratt und Zoe Saldana hatten sich nach Gunns Rauswurf zunächst vergeblich für den Regisseur stark gemacht. Auch eine Petition im Internet konnte Disney erst einmal nicht umstimmen. Ein neuer Regisseur wurde nicht benannt. Laut «Deadline.com» soll sich Disney-Chef Alan Horn in den vergangenen Monaten mehrmals mit Gunn getroffen und dann zusammen mit Marvel die Kündigung revidiert haben.

Zahlreiche Fans freuten sich im Netz über Gunns Comeback. «Willkommen zurück, James», schrieb «Ant-Man»-Regisseur Peyton Reed zu einem Foto, das Gunn bei der Premiere des Marvel-Films «Ant-Man and the Wasp» zeigt.

Nun hat Gunn alle Hände voll zu tun. Das Studio Warner Bros. beauftragte den Regisseur im Oktober mit der Fortsetzung von «Suicide Squad». Der geplante Anti-Helden-Film mit Margot Robbie, Idris Elba und Jared Leto soll im August 2021 in die Kinos kommen. Über einen möglichen Drehstart für «Guardians of the Galaxy 3» wurde zunächst nichts bekannt.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
16. 03. 2019
10:46 Uhr

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16. 03. 2019
10:46 Uhr



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