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Festnahmen wegen möglicher Anschlagspläne auf Macron

Frankreich wurde in den vergangenen Jahren von einer islamistischen Terrorwelle heimgesucht. Nun soll auch ein Anschlag auf den Präsidenten geplant gewesen sein. Im Visier der Ermittler sind allerdings keine Islamisten, sondern Rechtsextreme.



Emmanuel Macron
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist möglicherweise einem Anschlag entgangen.   Foto: Francois Mori/AP POOL

Sechs Menschen mit Verbindung in die rechtsextreme Szene sind in Frankreich wegen eines möglicherweise geplanten Anschlags auf Präsident Emmanuel Macron festgenommen worden.

Die Verdächtigen seien am Dienstagmorgen vom Inlandsgeheimdienst DGSI in unterschiedlichen Regionen des Landes abgeführt worden, bestätigten Justizkreise der Deutschen Presse-Agentur in Paris und damit auch Berichte mehrerer Medien. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete demnach Anti-Terrorermittlungen ein. Aus Ermittlerkreisen hieß es, dass sich die Untersuchungen auf eine mögliche gewalttätige Aktion gegen den französischen Präsidenten richteten.

Wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtete, soll es sich bei den Verdächtigen um Personen aus dem «ultrarechten» Spektrum handeln. Sie wurden in den Départements Isère im Süden des Landes, Ille-et-Vilaine im Nordwesten und Moselle im Nordosten festgenommen. Dabei handelt es sich um fünf Männer und eine Frau im Alter zwischen 22 und 62 Jahren, wie die Deutsche Presse-Agentur und andere Medien aus Ermittlerkreisen erfuhren. Vier von ihnen wurden in Moselle aufgegriffen.

Es ist das erste Mal, dass ein möglicher Anschlagsplan gegen Präsident Macron bekannt wird. Angebliche Terrorpläne von Rechtsaußen gegen Spitzenpolitiker hatten bereits im vergangenen Jahr für Unruhe gesorgt. Damals wurden Terrorermittlungen gegen acht Verdächtige eröffnet, nachdem eine rechtsextreme Gruppe geplant haben soll, Anschläge auf Politiker zu verüben.

Frankreich wurde in den vergangenen Jahren vor allem von einer islamistischen Terrorwelle erschüttert, bei der mehr als 240 Menschen starben.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
06. 11. 2018
23:12 Uhr

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06. 11. 2018
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