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Pakistanischer Ex-Premier zu sieben Jahren Haft verurteilt

Es um die Finanzierung von teuren Wohnungen in London: Pakistans ehemaliger Ministerpräsident Sharif ist wegen Korruption zu sieben Jahren Haft verurteilt worden.



Nawaz Sharif
Der ehemalige pakistanische Premierminister Nawaz Sharif wurde wegen Korruption verurteilt.   Foto: K.M. Chaudary

Ein pakistanisches Gericht hat den ehemaligen Ministerpräsident Nawaz Sharif wegen Korruption zu sieben Jahren Haft verurteilt. Das bestätigten Behördenvertreter am Montag. Dabei ging es vor allem um die ungeklärte Finanzierung eines Stahlwerks in Saudi-Arabien.

In einem zweiten Fall wurde Sharif freigesprochen. Sharif werde sofort in Gewahrsam genommen, sagte ein Gerichtsvertreter Journalisten vor Ort.

Tausende Anhänger von Sharif und dessen Partei Pakistanische Muslim-Liga (PML-N) hatten sich vor der Urteilssprechung rund um das Gerichtsgebäude Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert.

Der Ex-Premier war bereits im Juli in Abwesenheit zu zehn Jahren Haft wegen Korruption verurteilt worden. Dabei ging es um die Finanzierung von teuren Wohnungen in London. Eine Woche später wurde er nach seiner Rückkehr aus London am Flughafen Lahore verhaftet. Mitte September war er aus der Haft entlassen worden, nachdem ein Gericht in der Hauptstadt Islamabad seine Freilassung angeordnet hatte. Es setzte das im Juli ergangene Urteil gegen Sharif aus.

Ins Rollen gekommen war die Affäre im Vorjahr, nachdem Oppositionspolitiker Sharif und einige seiner Verwandten beschuldigt hatten, Staatsgelder veruntreut und gewaschen zu haben. Die Oppositionspolitiker stützten ihre Vorwürfe auch auf Dokumente, die 2016 im Zuge der Panama-Papers-Enthüllungen über mutmaßlichen Steuerbetrug aufgetaucht waren.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
24. 12. 2018
14:42 Uhr

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