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Polizei nimmt betrunkenen Co-Piloten vor dem Start fest

Immer wieder gerät Japans Luftfahrtbranche wegen Fällen von Alkoholmissbrauch in die Schlagzeilen. Nachdem erneut ein Co-Pilot betrunken aus dem Verkehr gezogen wurde, kündigt Japans Verkehrsminister striktere Regeln für die Branche an.



Japan Airlines
JAL-Flugzeuge sind auf dem Rollfeld am Haneda Airport: Japans Luftfahrtbranche macht mit Alkoholproblemen ihres Flugpersonals peinliche Schlagzeilen.   Foto: Christopher Jue/EPA

Japans Luftfahrtbranche macht mit Alkoholproblemen ihres Flugpersonals peinliche Schlagzeilen. Verkehrsminister Keiichi Ishii sah sich heute dazu gezwungen, striktere Regeln für die Branche anzukündigen.

Anlass dazu war die Festnahme eines alkoholisierten Co-Piloten der Fluglinie Japan Airlines (JAL) durch die britische Polizei vor einem geplanten Flug von London nach Tokio vor kurzem. Der 42-jährige Japaner hatte nach Angaben japanischer Medien in der Nacht vor dem Flug zwei Flaschen Wein und fast zwei Liter Bier getrunken - was weit über dem in Großbritannien Erlaubten liegt.

Einen Alkoholtest der japanischen Fluglinie bestand der Mann jedoch problemlos. Erst dem Fahrer eines Flughafenbusses fiel der Alkoholgestank des Japaners auf, woraufhin er die Polizei alarmierte. Die Maschine hob deswegen verspätet und nur mit zwei statt der üblicherweise drei Piloten Richtung Tokio ab. Vor einem britischen Gericht gab der Pilot zu, mehr als dort erlaubt getrunken zu haben.

Doch der Japaner ist kein Einzelfall. In letzter Zeit kommen immer wieder Fälle von Alkoholmissbrauch in Japans Luftfahrtbranche ans Tageslicht. So musste sich der JAL-Konkurrent All Nippon Airways (ANA) dieser Tage für Verspätungen auf Japans Urlaubsinsel Okinawa entschuldigen, weil einem der Piloten nach einer durchzechten Nacht unwohl war. Ein JAL-Flugbegleiter wurde zudem dabei erwischt, wie er während eines Fluges ein Bier auf einer Kabinentoilette vertilgte.

Man werde sich die Standards in anderen Ländern anschauen und striktere Regeln einführen, versprach Transportminister Ishii. Es werde alles getan, um die Flugsicherheit zu gewährleisten, hieß es.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
02. 11. 2018
14:24 Uhr

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02. 11. 2018
14:24 Uhr



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