Lade Login-Box.
zum Digital-Abo
Topthemen: Jubiläumsgewinnspiel "75 Jahre Frankenpost"WohnzimmerkunstBlitzerwarnerCoronavirus

Brennpunkte

Steinmeier beginnt Staatsbesuch in Kenia

Erstmals besucht ein Bundespräsident das ostafrikanische Kenia. Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche über den Kampf gegen den Klimawandel sowie die Digitalisierung.



Steinmeier in Kenia
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am Amtssitz des Präsidenten von Kenia mit militärischen Ehren begrüßt.   Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen dreitägigen Staatsbesuch in Kenia begonnen. Zum Auftakt wurde er am Montag vom kenianischen Präsidenten Uhuru Kenyatta mit militärischen Ehren und 21 Salutschüssen begrüßt. Beide führten anschließend ein Gespräch miteinander.

Am Morgen hatte sich Steinmeier bereits mit Vertretern der kenianischen Zivilgesellschaft getroffen und mit diesen über die Situation in dem ostafrikanischen Land gesprochen. Vorgesehen ist auch ein Treffen mit Wirtschaftsvertretern beider Staaten.

Es ist der erste Staatsbesuch eines Bundespräsidenten, obwohl die Bundesrepublik Kenia 1963 als erster Staat völkerrechtlich anerkannt hatte, nachdem die ehemalige britische Kronkolonie die Unabhängigkeit erkämpft hatte.

In einem am Montag in der kenianischen Zeitung «Daily Nation» erschienenen Interview rief Steinmeier die Europäer dazu auf, sich stärker dem afrikanischen Kontinent zuzuwenden und enger mit ihm zusammenzuarbeiten. «Ich werbe dafür, dass wir in Europa einsehen: Eine gute Zukunft Afrikas ist für unsere Entwicklung und für die Entwicklung unseres ganzen Planeten von entscheidender Bedeutung.»

Steinmeier sagte der Zeitung weiter, Deutschland und Kenia seien als wichtige Länder in ihrer jeweiligen Region «natürliche Partner bei der Bewältigung von Zukunftsaufgaben». Es gebe viele Themen, bei denen beide Staaten von einer engeren Zusammenarbeit profitieren könnten. «Dazu zähle ich den Kampf gegen den Klimawandel, den wir immer stärker spüren.» Ein weiteres Thema sei die Digitalisierung. Steinmeier betonte: «Deutschland schätzt Kenia als wichtigen Stabilitätsanker in der Region Ostafrika.»

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
24. 02. 2020
12:20 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Frank-Walter Steinmeier Kolonien Kontinente Staaten Uhuru Kenyatta Völkerrecht
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
UN-Generalsekretär António Guterres

24.06.2020

UN fordert Ende von Israels Annexionsplänen

Die Welt stehe vor einem «Wendepunkt» im Nahostkonflikt, sagt UN-Chef Guterres. Die mögliche Annexion des besetzten Westjordanlandes durch Israel könnte mehr als ein Vierteljahrhundert Friedensbemühungen zunichte machen. » mehr

Gudni Jóhannesson

28.06.2020

Klarer Wahlsieg: Islands Präsident Jóhannesson bleibt im Amt

Die Isländer mögen ihren Präsidenten, und das zeigt sich auch an den Wahlurnen. Nach seinem hohen Wahlsieg zieht Jóhannesson einen sportlichen Vergleich mit Liverpools Erfolgstrainer Jürgen Klopp. » mehr

Coronavirus

11.03.2020

WHO stuft Verbreitung des Coronavirus jetzt als Pandemie ein

Das neue Coronavirus hat sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation inzwischen in 115 Länder ausgebreitet. Die WHO sieht damit den nächsten Schritt gekommen - und spricht ab nun von einer Pandemie. » mehr

Fernsehansprache des Bundespräsidenten

11.04.2020

Bundespräsident ruft zu Geduld und Solidarität auf

Frank-Walter Steinmeier wendet sich in einer außergewöhnlichen Fernsehansprache an das Volk. Das Staatsoberhaupt würdigt die Menschen dafür, wie sie mit den harten Einschränkungen leben. Fast noch wichtiger ist sein Appe... » mehr

Frank-Walter Steinmeier

01.04.2020

Staatsoberhäupter rufen zu «globaler Allianz» auf

Die Welt im Corona-Fieber: Staaten machen die Grenzen dicht. Exportbeschränkungen für Schutzkleidung werden erlassen. Eine deutsche Impfstoff-Firma weckt Begehrlichkeiten in den USA. Das ist genau der falsche Weg, sagen ... » mehr

US-Truppen in Deutschland

06.07.2020

US-Truppen kosteten Deutschland fast eine Milliarde

Noch sind knapp 35 000 US-Soldaten in Deutschland, deren Stationierung hier jedes Jahr Milliarden kostet. Für den größten Teil kommt der amerikanische Steuerzahler auf, ganz unbeteiligt ist Deutschland aber nicht. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Spatenstich im Technologiepark Hof

Spatenstich im Technologiepark Hof | 15.07.2020 Hof
» 30 Bilder ansehen

Selber Wiesenfest unter Corona-Bedinungen Selb

Selber Wiesenfest-Wochenende im Zeichen von Corona | 12.07.2020 Selb
» 29 Bilder ansehen

Blick ins umgebaute Radquartier in Kirchenlamitz Kirchenlamitz

Blick ins umgebaute Radquartier in Kirchenlamitz | 14.07.2020 Kirchenlamitz
» 32 Bilder ansehen

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
24. 02. 2020
12:20 Uhr



^
OK

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter » Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.