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Terror in Barcelona: Viele Tote und Verletzte bei Anschlag auf Flaniermeile

Ein Lieferwagen rast in Barcelona in eine Menschenmenge. Mindestens 13 Menschen sind dabei getötet worden. Mehr als 50 weitere wurden verletzt, wie der katalanische Innenminister Joaquim Forn am Donnerstagabend auf Twitter mitteilte. Die Polizei bestätigt, dass es sich um einen Terroranschlag handelt. Die Hintergründe der Tat sind zunächst unklar.



Kleintransporter fährt in Barcelona in Menschenmenge
Helfer kümmern sich am 17 August 2017 in Barcelona (Spanien) um Verletzte. Ein Lieferwagen war in eine Menschenmenge gerast.   Foto: Asociación Unificada De La Guar/Europa Press/dpa

Barcelona - Bei einem Terroranschlag mit einem Lieferwagen auf Barcelonas berühmter Flaniermeile Las Ramblas hat es am Donnerstagabend nach offiziellen Angaben mindestens 13 Tote und 50 Verletzte gegeben. Darunter seien zehn Schwerverletzte. Die Zahl der Todesopfer werde wahrscheinlich weiter steigen, sagte der katalanische Innenminister Joaquim Forn am Abend.

Die Polizei bestätigte, dass es sich um einen Terroranschlag gehandelt habe. Demnach war ein Lieferwagen im Zentrum der Stadt in eine Menschenmenge gerast. Man könne derzeit noch nicht sicher sagen, was genau passiert sei, sagte ein Polizeisprecher. Ein Großaufgebot suche nach dem Täter oder den Tätern. Innenminister Forn sagte weiter, zu dem Anschlag habe sich zunächst niemand bekannt.

Die katalanische Polizei hat am Abend auf Twitter die Festnahme eines Verdächtigen bestätigt.

17.08.2017 - Terror-Anschlag in Barcelona - Foto: dpa

anschlag barcelona Barcelona
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Die Beamten waren mit einem großen Aufgebot am Ort und forderten die Bevölkerung auf, die Region zu meiden. Zahlreiche Krankenwagen waren im Einsatz. Viele Menschen liefen in Panik über die Straßen. Naheliegende U-Bahn-Stationen und andere öffentliche Verkehrsmittel seien geschlossen worden, hieß es.

Fotos von Anwohnern im Internet zeigten Leichen am Straßenrand. Augenzeugen berichteten, der Lieferwagen sei mit hohem Tempo näher gekommen, die Menschen hätten geschrien und sich in Hauseingängen und Geschäften in Sicherheit gebracht. Die betroffene Gegend um die Flaniermeile Las Ramblas wurde weiträumig abgesperrt.

Der Verkehr im Zentrum der Stadt sei zusammengebrochen, berichteten Augenzeugen. Die Geschäfte auf den Ramblas hätten geschlossen und ihre Fensterläden heruntergelassen. Polizei geht durch und überprüft, dass keine Terroristen da sind. Die Behörden riefen zu Blutspenden auf.

Politiker weltweit reagierten geschockt und betroffen: Die Bundesregierung hat sich erschüttert über den Terroranschlag in Spanien gezeigt. «In tiefer Trauer sind wir bei den Opfern des widerwärtigen Anschlags in Barcelona», schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstag auf Twitter. Man stehe in Solidarität und Freundschaft an der Seite der Spanier. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg teilte mit: «Wir stehen vereint im Kampf gegen den Terrorismus.» EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani bekannte, die gesamte EU sei vereint in der Verteidigung des Friedens. US-Präsident Donald Trump lässt sich nach Angaben des Weißen Hauses ständig auf dem Laufenden halten.
Der bisher blutigste Terroranschlag in Spanien ereignete sich am 11. März 2004. Damals hatten islamistische Attentäter in Madrid Bomben in Pendlerzügen gezündet und 191 Menschen getötet. Rund 1500 weitere wurden verletzt.  dpa
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Veröffentlicht am:
17. 08. 2017
19:18 Uhr

Aktualisiert am:
17. 08. 2017
20:30 Uhr

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17. 08. 2017
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17. 08. 2017
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