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Tornado im Süden der USA: Elf Tote allein in Mississippi

Heftiger Regen und Gewitter ziehen über den Süden und Südosten der USA. Mehrere Bundesstaaten sind betroffen. Das Unwetter endet für einige Menschen tödlich.



Drei Tote bei Tornado im US-Bundesstaat Mississippi
Ein gewaltiger Tornado hat im US-Bundesstaat Mississippi mindestens sechs Menschen getötet.   Foto: Mike Evans/WLBT-TV/AP/dpa

Mehrere Tornados haben im Süden der USA schwere Schäden angerichtet und Menschenleben gekostet. Am schwersten betroffen war der südliche Bundesstaat Mississippi: Dort kamen mindestens elf Menschen sturmbedingt ums Leben, wie der dortige Katastrophenschutz mitteilte.

Hinzu kämen Verletzte, hieß es. Viele Häuser seien beschädigt oder zerstört, Straßen wegen herumliegender Trümmerteile geschlossen worden. Mindestens 72.000 Menschen seien ohne Strom. Die Katastrophenschutzbehörde betonte, es handele sich um vorläufige Zahlen.

Der TV-Sender ABC berichtete, in South Carolina habe es mindestens acht Tote gegeben, in Georgia seien es sechs gewesen. Zudem sei eine Person in Arkansas ums Leben gekommen. Nach Angaben von Louisianas Gouverneur John Bel Edwards gab es in seinem Bundesstaat keine Toten.

Das Unwetter hatte den Süden der USA am Ostersonntag heimgesucht. Die nationale Wetterbehörde NOAA hatte vor möglichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 330 Kilometer pro Stunde gewarnt. Es handele sich um ein «außergewöhnlich seltenes Ereignis».

Mississippis Gouverneur Tate Reeves schrieb auf Twitter: «So möchte niemand Ostersonntag feiern.» Die Oster-Stürme seien katastrophal, aber sein Bundesstaat lasse sich nicht unterkriegen.

Mehrere US-Staaten riefen angesichts der Unwetter den Notstand aus. Angesichts der Corona-Pandemie appellierten die Behörden in Mississippi an die Bevölkerung, in allen Schutzräumen Atemmasken zu tragen und auch dort die Abstandsregeln zu wahren. Die USA sind das weltweit am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land mit mehr als einer halben Million bestätigten Infektionen und mehr als 22.000 Toten.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
13. 04. 2020
22:57 Uhr

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13. 04. 2020
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