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US-Justizminister: Mueller-Untersuchung vor dem Abschluss

Seit vielen Monaten arbeitet Sonderermittler Mueller im Stillen mögliche Russland-Verwicklungen auf. Mehrere Leute aus dem Umfeld des US-Präsidenten gerieten bereits in sein Visier. Nun sollen die Untersuchungen kurz vor dem Abschluss stehen.



Robert Mueller
Der frühere FBI-Chef Robert Mueller untersucht seit Mai 2017 die Einflussnahme Russlands auf die US-Präsidentschaftswahl von 2016 und eine mögliche Verwicklung des Wahlkampflagers von Donald Trump.   Foto: Andrew Harnik/AP

Die Russland-Untersuchungen von US-Sonderermittler Robert Mueller, bei denen es auch um die eventuelle Verwicklung von Präsident Donald Trump und seinem Wahlkampflager in russische Wahlbeeinflussung geht, sollen kurz vor dem Abschluss stehen.

«Die Untersuchung ist, soweit ich weiß, kurz davor, abgeschlossen zu werden», sagte der amtierende US-Justizminister Matthew Whitaker in Washington. «Ich hoffe, dass wir den Bericht sobald wie möglich erhalten werden.» Details nannte Whitaker nicht.

Der frühere FBI-Chef Robert Mueller untersucht seit Mai 2017 die Einflussnahme Russlands auf die US-Präsidentschaftswahl von 2016 und eine mögliche Verwicklung des Wahlkampflagers von Donald Trump. Sechs frühere Mitarbeiter Trumps sind bereits angeklagt oder verurteilt. Zuletzt wurde Anklage gegen den langjährigen Trump-Berater Roger Stone erhoben.

Stone weist indessen alle Vorwürfe zurück, Justiz-Ermittlungen behindert zu haben. Er bekannte sich am Dienstag vor einem Gericht in Washington nicht schuldig in den Punkten, die ihm das Mueller-Team vorwirft. Das berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend.

Stone war am Freitag in Florida festgenommen und später unter Auflagen freigelassen worden. Er wird beschuldigt, mehrere Falschaussagen gemacht zu haben. Außerdem soll er versucht haben, einen Zeugen zu beeinflussen.

Stone hatte 2015 für Trump gearbeitet - bei den Vorbereitungen für den Präsidentschaftswahlkampf 2016. Er stand auch danach weiter in engem Kontakt mit ihm, als eine Art informeller Berater.

Die Vorwürfe gegen ihn stehen in Zusammenhang mit einem Hackerangriff auf E-Mail-Konten der Demokraten während des Wahlkampfes 2016, für den US-Geheimdienste Russland verantwortlich machen. Bei dem Angriff waren E-Mails aus dem Umfeld der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gestohlen worden, die später von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlicht wurden.

Muellers Team wirft Stone vor, vor dem US-Kongress falsche Angaben dazu gemacht zu haben, was er über den Hackerangriff wusste und mit wem er darüber wie kommunizierte. Außerdem soll er einen anderen Zeugen bedrängt haben, falsche Angaben in der Sache zu machen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
29. 01. 2019
18:30 Uhr

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29. 01. 2019
18:30 Uhr



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