Topthemen: Kaufhof-UmbauZentralkauf weicht Hof-GalerieMordfall BeatriceHöllentalbrückenGerch

Brennpunkte

US-Präsident Trump droht Puerto Rico mit Kürzung der Hilfen

Donald Trump ist verärgert über Puerto Rico - so verärgert, dass er droht, die Hilfe für das von Hurrikan «Maria» fast völlig zerstörte US-Außengebiet einzustellen.



Trump in Puerto Rico
Besuch auf der verwüsteten Insel: Donald Trump, First Lady Melania Trump und der Gouverneur von Puerto Rico, Ricardo Rossello, im Gespräch. Foto: Evan Vucci   Foto: dpa

Trotz der noch immer katastrophalen Lage in Puerto Rico droht US-Präsident Trump mit dem Abzug der Hilfskräfte. «Wir können (den Katastrophenschutz) Fema, das Militär und die Rettungskräfte, die unter schwierigen Umständen großartige Arbeit geleistet haben, nicht für immer in Puerto Rico lassen», schrieb Trump auf Twitter.

In einer weiteren Nachricht machte er die Bewohner des US-Außengebiets selbst für ihre missliche Lage verantwortlich. «Puerto Rico hat Wirbelstürme überlebt, jetzt zieht eine Finanzkrise herauf, die größtenteils selbstverschuldet ist», zitierte er die TV-Journalistin Sharyl Attkisson. «Stromversorgung und Infrastruktur waren bereits vor den Stürmen ein Desaster. Der Kongress muss entscheiden, wie viel er bezahlen will.»

Hurrikan «Maria» hatte Puerto Rico vor drei Wochen frontal getroffen und weite Teile der Karibikinsel zerstört. Viele Menschen sind noch immer ohne Strom und fließendes Wasser. Die Schäden werden auf etwa 95 Milliarden Dollar (80 Mrd Euro) geschätzt - das entspricht 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Trump war für sein Krisenmanagement immer wieder kritisiert worden. Bei einem Besuch in Puerto Rico relativierte er die Zahl der Toten und erinnerte die Puerto Ricaner an ihre Schulden. Die Hilfe für das US-Außengebiet lief nur langsam an und erreicht noch immer nicht alle Betroffenen.

Tatsächlich steckte die Insel bereits vor dem Sturm in wirtschaftlichen Problemen. Die Schuldenlast liegt bei über 70 Milliarden US-Dollar, hinzu kommen ungedeckte Pensionsansprüche. Washington hat die Insel bereits unter Finanzaufsicht gestellt. In einer Art Konkursverfahren sollen die Verbindlichkeiten nun restrukturiert werden.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
12. 10. 2017
15:45 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Donald Trump Fernsehjournalistinnen und Fernsehjournalisten Hurricans Probleme im Bereich Wirtschaft Puerto Rico Twitter Wirbelstürme
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Trump trifft Trudeau

12.10.2017

Trump: Bericht über Aufstockung von Atomwaffen ist falsch

Schon mehrmals sorgte Donald Trump mit Bemerkungen über die Atomwaffen der USA für Wirbel. Nun macht ein Medienbericht die Runde, wonach er das Arsenal vergrößern wollte. Der Präsident dementiert - und sein Verteidigungs... » mehr

Barcelona

18.08.2017

Spanien: Polizei vermutet organisierte Terror-Zelle

Was im ersten Moment wie die Tat eines Einzelnen aussah, stellt sich nun als Werk einer organisierten Gruppe heraus. Hinter dem schweren Terroranschlag in Barcelona und weiteren Taten vermutet die Polizei eine Islamisten... » mehr

Nach Anschlag in Manchester

24.05.2017

Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner

Die Terror-Ermittler sind sich sicher: Der Attentäter von Manchester war Teil eines Netzwerks. Insgesamt acht Verdächtige werden festgenommen - und der Bruder räumt ein, Salman Abedi sei IS-Mitglied gewesen. » mehr

Schneise der Verwüstung

20.12.2016

IS reklamiert Berliner Anschlag für sich

Wo ist der Attentäter von Berlin? Keine 24 Stunden nach dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt kommt ein Verdächtiger wieder frei. Sollte tatsächlich die Terrormiliz IS hinter der Bluttat stecken, wäre dies der erste große... » mehr

Merkel

20.12.2016

War es Terror? Berlin nach Lkw-Todesfahrt unter Schock

Ein Lkw rast auf einem Berliner Weihnachtsmarkt in eine Menschenmenge, zwölf Menschen sterben. Weitere 49 Menschen sind zum Teil schwer verletzt. Die Polizei vermutet einen Terroranschlag. » mehr

Löschflugzeug

13.10.2017

Buschbrände in Kalifornien: 400 Menschen vermisst

Die Feuerwalze in Nordkalifornien frisst sich unaufhörlich durch Weinberge und Buschwerk - und die Wetterbedingungen bleiben trocken und windig. Rettungskräfte fürchten, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könnte... » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Frankenpost-Schülerakademie mit Gereon Jörn Hof

Schülerakademie mit Gereon Jörn - "Menschen lesen" | 12.10.2017 Hof
» 20 Bilder ansehen

WG: R.I.O. - Gewinner Bastards Breed

R.I.O.-Bandcontest | 14.10.2017 Hof
» 17 Bilder ansehen

Deggendorfer SC - Selber Wölfe 4:1

Deggendorfer SC - Selber Wölfe 4:1 | 15.10.2017 Deggendorf
» 23 Bilder ansehen

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
12. 10. 2017
15:45 Uhr



^