Lade Login-Box.
zum Digital-Abo
Topthemen: Jubiläumsgewinnspiel "75 Jahre Frankenpost"WohnzimmerkunstBlitzerwarnerCoronavirus

Brennpunkte

Zum Wochenbeginn nimmt die Hitze richtig Fahrt auf

Temperaturen von über 30 Grad, Sonne und Saharastaub: Nächste Woche rollt eine Hitzewelle auf Deutschland zu. Möglicherweise fällt sogar der von 1947 stammende bisherige Junirekord.



Abkühlung
Einen Riesenspaß hat ein kleiner Junge bei sommerlichen Temperaturen im Fontänenbrunnen des Walther-von-Cronberg-Platzes in Frankfurt am Main.   Foto: Arne Dedert » zu den Bildern

Die Deutschen sollten sich in den kommenden Tagen auf rekordverdächtig hohe Temperaturen einstellen. In «Wärmehochburgen» und entlang des Rheins seien Werte von bis zu 39 Grad wahrscheinlich, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit.

Mit Werten von über 30 Grad bleiben aber auch andere Landesteile von der Hitze nicht verschont. «Bis einschließlich Mittwoch wird es jeden Tag heißer», sagte DWD-Meteorologe Adrian Leyser am Samstag.

Er sei sich relativ sicher, dass der Junirekord von 38,2 Grad geknackt werde. Der Wert war laut DWD 1947 in Frankfurt-Westend gemessen worden. «Wie es dann nach der Wochenmitte weitergeht, ist völlig offen», sagte Leyser. Die Hitze könne bis zum Wochenende andauern. Möglich sei aber auch, dass es sich langsam abkühle.

Am Sonntag scheint im ganzen Land die Sonne, und es bleibt trocken. Nur im Süden und Südwesten zeigen sich teils stärkere Quellwolken am Himmel. Über dem Bergland und südlich der Donau sind einzelne Schauer und Gewitter möglich. Die Temperaturen steigen auf maximal 31 Grad. Die Nacht zu Montag bringt zumindest in den Ballungszentren im Westen wenig Abkühlung: Dort sinken die Temperaturen auf Werte zwischen 19 und 16 Grad. In anderen Landesteilen wird es mit bis zu 9 Grad etwas kühler.

Zum Start in die neue Woche nimmt die Hitzewelle weiter Fahrt auf: Am Montag sind maximal 34 Grad möglich, am Dienstag steigen die Temperaturen auf bis zu 36 Grad - entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse sind lokal bis zu 39 Grad möglich. Es bleibt trocken und sonnig mit nur wenigen Wolken.

Unterdessen ist auf der griechischen Halbinsel Lagonisi bei Athen in sengender Hitze ein großer Brand ausgebrochen. Der Brandherd liegt in der Nähe einer Wohngegend, etliche Häuser wurden evakuiert, berichtete der griechische Nachrichtensender Skai. Löschfahrzeuge, Löschflugzeuge und Hubschrauber seien im Einsatz. Menschen kamen demnach nicht zu Schaden. Ein Mann soll das Feuer versehentlich verursacht haben, er wurde vorläufig festgenommen.

In Griechenland erreichten die Temperaturen am Wochenende örtlich bei bis zu 40 Grad. Schuld daran ist eine erste «Mini-Hitzewelle». Erst ab Dienstag sollten die Temperaturen wieder sinken, sagen Meteorologen.

Insgesamt zählte die griechische Feuerwehr von Freitag auf Samstag mehr als 100 Löscheinsätze im von sommerlichen Waldbränden geplagten Land. Im Juli 2018 waren bei einer Brandkatastrophe nahe Athen mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
22. 06. 2019
21:55 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Brandkatastrophen Brände Deutscher Wetterdienst Evakuierungen Hitzewellen Waldbrände
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Waldbrand

21.04.2020

Feuerwehren kämpfen gegen Waldbrände

In mehreren Regionen Deutschlands rücken Feuerwehrleute aus, um Waldbrände zu löschen. Rauchwolken stehen auch über einem Nationalpark im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Viel Wind und trockene Böden begünstigen die... » mehr

Waldbrand

23.04.2020

Großbrand in Naturschutzgebiet weiterhin nicht gelöscht

Etwa 500 Feuerwehrleute kämpfen weiter gegen die Flammen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Insgesamt ist eine Fläche von rund 170 Hektar betroffen. Auch in Belgien brennt es. » mehr

Apokalyptisch

31.01.2020

Notstand ausgerufen: Feuer und Qualm bei Canberra

Die australische Hauptstadt Canberra hat schon erheblich unter den Bränden gelitten. Der Flughafen war lahmgelegt, die Luft rekordverdächtig schlecht. Und jetzt tobt ein riesiges Feuer bedrohlich nahe. » mehr

Dichter Rauch

23.01.2020

Australiens Feuer-Krise: Drei Tote bei Löschflugzeug-Crash

Tödliches Unglück in Australien: Ein Löschflugzeug stürzt im Einsatz gegen die Brände ab. In der Hauptstadt Canberra muss der Flughafen wegen der Feuer schließen. Die Tourismusbranche hat unterdessen einen Wunsch, der si... » mehr

Am Elbstrand

27.07.2019

Nach Rekordhitze kommt leichte Abkühlung

Die Temperaturen sinken in den nächsten Tagen, allerdings kündigen sich auch heftige Gewitter an. In vielen Regionen kämpfen die Menschen mit Wasserknappheit und Bränden. » mehr

Wetter in Berlin

07.07.2019

Neue Woche beginnt kühl - Waldbrand bei Lübtheen eingedämmt

Sommertage mit mindestens 25 Grad sind in den kommenden Tagen kaum zu erwarten. Die Trockenheit allerdings hält in Teilen Deutschlands an. Am Wochenende führte sie zu einer Reihe von Feldbränden. Gute Nachrichten hingege... » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Vermisstensuche bei Zell Zell

Vermisstensuche bei Zell | 10.07.2020 Zell
» 18 Bilder ansehen

Mini-Stadtfest am Wochenmarkt in Rehau

Mini-Stadtfest in Rehau | 05.07.2020 Rehau
» 52 Bilder ansehen

20200516_143430

4. Bratwurstlauf 2020 |
» 17 Bilder ansehen

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
22. 06. 2019
21:55 Uhr



^
OK

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter » Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.