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Zwei Tote bei Schüssen an US-Universität

Es ist eine Horrorvorstellung: Auf dem Campus in den USA einer Uni fallen Schüsse, Menschen sterben. Durch das schnelle Eingreifen der Polizei konnte wohl noch Schlimmeres verhindert werden.



Schüsse an Universität in North Carolina
Polizei- und Rettungsfahrzeuge stehen auf einer Straße vor einer Universität. Nach Schüssen an einer Universität im US-Bundesstaat North Carolina sind zwei Menschen gestorben.   Foto: John Simmons/The Charlotte Observer/AP

Ein Mann hat an einer Universität im US-Bundesstaat North Carolina das Feuer aus einer Pistole eröffnet und zwei Menschen getötet.

Vier weitere Personen seien bei dem Vorfall auf dem Campus der University of North Carolina in Charlotte verletzt worden, drei davon seien in kritischem Zustand, teilte die Polizei am Dienstagabend (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz mit. Der Verdächtige sei festgenommen worden. Die näheren Hintergründe und das Motiv blieben zunächst unklar.

Der lokale Sender WCNC berichtete, bei dem Verdächtigen handele es sich um einen 22 Jahre alten Geschichtsstudenten, der die Hochschule zu Beginn des Semesters verlassen habe. Die Tat ereignete sich dem Bericht zufolge, als Studenten gerade eine Präsentation gegeben hätten. Bei den Todesopfern handele es sich um zwei Männer.

Polizeichef Jeff Baker sagte auf der Pressekonferenz, ein Polizist habe den mutmaßlichen Täter gestellt. Das schnelle Vorgehen der Sicherheitskräfte habe Leben gerettet. Der Polizeichef zeigte sich sichtlich bewegt von der Tat und erklärte, er und seine Kollegen seien am Boden zerstört.

Die Polizei wurde den Angaben zufolge gegen 16.40 Uhr über die Schüsse informiert. Der Campus wurde daraufhin abgeriegelt. Aufnahmen zeigten, wie Studenten mit erhobenen Armen im Freien standen. Die Sperrung des Campus wurde am Mittwochmorgen (Ortszeit) wieder aufgehoben, der Universitätsbetrieb blieb eingeschränkt.

In den USA kommt es immer wieder vor, dass an Schulen und Hochschulen Schüsse fallen. Bemühungen für schärfere Waffengesetze laufen seit Jahren ins Leere, weil die Republikaner dagegen sind.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
01. 05. 2019
12:40 Uhr

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01. 05. 2019
12:40 Uhr



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