Lade Login-Box.
Topthemen: Fotos: Erstklässler in der RegionBlitzerwarnerBilder vom Wochenende

Brennpunkte

Zweiter Gipfel zwischen Trump und Kim am 27. und 28. Februar

Die Erwartungen waren groß, als Donald Trump im Juni 2018 den nordkoreanischen Herrscher Kim Jong Un zu Gesprächen über die atomare Abrüstung traf. Doch was folgte, waren Zweifel und Enttäuschungen. Ende Februar wollen sich beide erneut treffen.



Trump und Kim
US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bei ihrem Treffen in Singapur im vergangenen Juni.   Foto: Anthony Wallace/AFP Pool/Archiv » zu den Bildern

US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un werden sich gut acht Monate nach ihrem historischen Gipfel in Singapur erneut treffen.

Die Zusammenkunft werde am 27. und 28. Februar in Vietnam stattfinden, kündigte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) bei seiner Rede zur Lage der Nation in Washington an.

Das Treffen in Singapur war das überhaupt erste Mal, dass ein US-Präsident im Amt mit einem nordkoreanischen Machthaber zusammenkam. In Singapur betonte Kim zwar seine grundsätzliche Bereitschaft zur «kompletten Denuklearisierung», also zur atomaren Abrüstung. Doch gab es keine konkreten Zusagen, bis wann Nordkorea sein Atomwaffenarsenal abrüsten will und wie die Gegenleistungen der USA aussehen könnten.

Die Führung des isolierten Landes hat Washington wiederholt vorgeworfen, es zu einer einseitigen Abrüstung zwingen zu wollen. Zuletzt verstärkte Pjöngjang deshalb seine Forderung nach einer Lockerung der internationalen Sanktionen. Dabei führte das stalinistische Land auch eigene Schritte zur Denuklearisierung an, einschließlich eines Abbaus seines Atomtestgeländes und einer Testeinrichtung für Raketenantriebe.

Nordkorea hatte im Sommer zudem die sterblichen Überreste von US-Soldaten aus dem Korea-Krieg (1950-53) übergeben. Die USA und Südkorea setzten ihrerseits gemeinsame große Militärmanöver aus. Trump hat aber bisher deutlich gemacht, dass er vorerst an der Politik des maximalen Drucks auf Nordkorea festhalten wolle.

«Unsere Geiseln sind nach Hause gekommen, Nukleartests haben aufgehört und es hat 15 Monate lang keinen Raketenstart gegeben», sagte Trump. «Wenn ich nicht zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden wäre, wären wir meiner Meinung nach in einen großen Krieg mit Nordkorea verwickelt, mit potenziell Millionen getöteten Menschen.» Es sei noch viel Arbeit zu tun, aber sein Verhältnis zu Kim sei gut.

Die US-Geheimdienste hatten erst kürzlich klargestellt, dass es derzeit keine Anhaltspunkte dafür gebe, dass Nordkorea gewillt sei, seine Massenvernichtungswaffen komplett aufzugeben. Diese würden auch als politische Sicherheit zur Fortsetzung des kommunistischen Herrschaftssystems in Nordkorea eingesetzt.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
06. 02. 2019
14:42 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Atomabrüstung Donald Trump Herrscher von Staaten und Reichen Kim Chongun Präsidenten der USA Stalinismus US-Geheimdienste
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Kim Jong Un und Donald Trump

09.09.2019

Nordkorea zu neuen Atomgesprächen mit den USA bereit

Seit langem herrscht Ungewissheit, wann die vereinbarten Arbeitsgespräche zwischen den USA und Nordkorea wirklich zustande kommen. Jetzt signalisiert auch Nordkorea wieder Bereitschaft. Doch Pjöngjang stellt Bedingungen. » mehr

Nordkorea

07.08.2019

Nordkorea erbeutet Milliarden bei Hacker-Raubzügen

Immer wieder taucht Nordkorea im Zusammenhang mit Cyber-Attacken auf. Nun schätzen UN-Fachleute, dass die Autokratie unter Machthaber Kim Jong Un Geld im Wert von Milliarden Dollar ergaunert hat. Es werde für einen besti... » mehr

Nordkorea testet erneut Kurzstreckenraketen

02.08.2019

Trump schmeichelt «Freund» Kim nach neuen Raketentests

Pjöngjang provoziert zum dritten Mal innerhalb weniger Tage mit dem Test zweier Kurzstreckenraketen. Ernsthafte Konsequenzen hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nicht zu befürchten. US-Präsident Trump bescheinigt ihm s... » mehr

Kim Jong Un und Trump

31.07.2019

Nordkorea testet erneut zwei Kurzstreckenraketen

Mit neuerlichen Raketentests brüskiert Nordkorea seinen südlichen Nachbarn. Ein Zusammenhang mit einem anderen Militärmanöver drängt sich auf. » mehr

Militärparade in Pjöngjang

26.07.2019

Nordkorea nennt jüngsten Waffentest eine Warnung an Südkorea

US-Präsident Trump spielt den jüngsten Raketentest durch Nordkorea herunter. Er setzt auf seine guten Beziehungen zum Machthaber Kim Jong Un. Nordkorea nimmt derweil Militärübungen und Waffenkäufe Südkoreas als Vorwand, ... » mehr

Spontantreffen

30.06.2019

Trump betritt als erster US-Präsident den Boden Nordkoreas

Donald Trump schreibt Geschichte: Bei einem Treffen an der innerkoreanischen Grenze reicht er Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nicht nur die Hand, sondern geht noch einen Schritt weiter. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Unfall bei Weißdorf: Auto stößt gegen Motorrad Weißdorf

B 289: Motorrad rast frontal in Gegenverkehr | 18.09.2019 Weißdorf
» 15 Bilder ansehen

Black Base - Mens Night out

Black Base - Men's Night out | 15.09.2019 Hof
» 21 Bilder ansehen

Selber Wölfe - Moskitos Essen

Selber Wölfe - Moskitos Essen 3:5 | 14.09.2019 Selb
» 27 Bilder ansehen

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
06. 02. 2019
14:42 Uhr



^