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Bund fördert Games-Branche langfristig

Die Games-Unternehmen in Deutschland können aufatmen - die monatelange Hängepartie um die Förderung der als besonders innovativ geltenden Branche ist beendet.



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Die Förderung vom Bund soll vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen der Branche wichtige Impulse geben.   Foto: Oliver Berg/dpa

Auch über das Jahr 2020 hinaus ist die Förderung in Höhe von jährlich 50 Millionen Euro nun zugesichert, wie der Haushaltsausschuss der Bundesregierung am Donnerstag beschossen hat. «Die Absicherung ist ein starkes Signal für den Games-Standort Deutschland», sagte Felix Falk, Geschäftsführer des Verbandes Game.

Parallel zur großvolumigen Förderung soll laut Bundesverkehrsministerium auch die im April 2019 gestartete Pilotförderung vorangebracht werden.

Mit rund 380 Projektvorschlägen sei diese «auf eine überwältigende Resonanz» gestoßen. Sie solle vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen der Branche wichtige Impulse geben. Jetzt brauche es «die schnelle EU-Notifizierung der Förderrichtlinie, damit die vielen neuen Projekte in Deutschland realisiert werden können» sagte Falk. «Als Games-Branche stehen wir in den Startlöchern.»

Game begrüßte die nun gesicherte Förderung bis zum Jahr 2023. «Besonders mit der Festschreibung für die kommenden Jahre ermöglicht der Haushaltsausschuss des Bundestages die dringend notwendige Planungssicherheit», sagte Falk.

Seit Monaten war nämlich unklar, ob die bereits im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbarte Förderung überhaupt weiter geführt wird. Noch vor dem Start fehlten die 50 Millionen Euro plötzlich wieder im Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2020.

Mit der auch für die kommenden Jahre nun zugesicherten Förderung werde ein «nachhaltiges level playing field mit anderen wichtigen Produktionsländern» geschaffen, sagte der digitalpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Jens Zimmermann. Damit werde auch die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Arbeitsplätzen in Deutschland sichergestellt. «Wer die Games-Branche fördert, der investiert in eine der stärksten Wachstumsbereiche der nächsten Jahre.»

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dpa

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15. 11. 2019
12:19 Uhr

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15. 11. 2019
12:19 Uhr



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