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Wirtschaft

Chinas Außenhandel legt im September erneut deutlich zu 

Die Volksrepublik erholt sich wirtschaftlich schneller als andere Staaten von der Pandemie. Neben starken Handelszahlen geht es auch bei den Autoverkäufen wieder aufwärts.



Chinas Außenhandel
Containerschiffe werden in einem Containerhafen in Qingdao angedockt. Als Zeichen für eine anhaltende wirtschaftliche Erholung nach Überwindung der Corona-Pandemie hat Chinas Außenhandel erneut zugelegt.   Foto: Uncredited/CHINATOPIX/AP/dpa

Chinas Außenhandel erholt sich weiter von der Corona-Krise. Die Exporte der zweitgrößten Volkswirtschaft stiegen im September im Vorjahresvergleich um 9,9 Prozent, wie die Pekinger Zollverwaltung am Dienstag mitteilte. 

Die Importe legten demnach im gleichen Zeitraum um 13,2 Prozent zu. Insgesamt belief sich der chinesische Außenhandel im abgelaufenen Monat auf ein Volumen rund von 443 Milliarden US-Dollar (rund 375 Mrd Euro).

Der durch das Coronavirus ausgelöste Einbruch im Frühjahr konnte laut der offiziellen Angaben bis zum Ende des dritten Quartals schon fast wieder aufgeholt werden. In US-Dollar gerechnet ergab sich bei den Ausfuhren von Januar bis September gerechnet noch ein Minus von 1,8 Prozent. In der chinesischen Landeswährung Yuan gerechnet habe der Außenhandel wieder 0,7 Prozent im Plus gelegen. 

Mit strengen Maßnahmen wie der Abriegelung von Millionenstädten, strikter Isolation und Einreisesperren hat China das Virus schneller unter Kontrolle gebracht als andere Staaten. Deshalb legte zuletzt auch die Wirtschaft in der Volksrepublik wieder spürbar zu. 

So hat der chinesische Automarkt im September weiter Boden gutgemacht. Im vergangenen Monat gingen 1,94 Millionen Pkw, SUVs und kleinere Mehrzweckfahrzeuge an die Endkunden. Das waren 7,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) am Dienstag in Peking mitteilte. Es ist der dritte Monat in Folge mit Zuwächsen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Im Gesamtjahr dürfte wegen der herben Einschläge in der Coronavirus-Pandemie aber nach wie vor das dritte Jahr mit einem Verkaufsrückgang stehen. Nach neun Monaten beträgt der Rückstand mit 13,15 Millionen Autos 12,5 Prozent.

China ist der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen (inklusive Audi und Porsche), Daimler und BMW. Audi, BMW und Daimler haben in der vergangenen Woche bereits ihre Absatzdaten für das dritte Quartal vorgelegt und dabei über starke Verkäufe in China berichtet.

Kommenden Montag legt das Pekinger Statistikamt die Wachstumszahlen für das dritte Quartal vor. Beobachter gehen davon aus, dass die Wirtschaft ähnlich wie im zweiten Quartal erneut einen deutlichen Anstieg verzeichnen dürfte. 

© dpa-infocom, dpa:201013-99-922811/3

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Veröffentlicht am:
13. 10. 2020
09:56 Uhr

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13. 10. 2020
09:56 Uhr



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