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Wirtschaft

«Opec+»-Runde berät über Verlängerung der Erdöl-Förderlimits

Der Beschluss gilt nur noch als Formsache: Die 24 Staaten der «Opec+»-Runde werden wohl auch in Zukunft gemeinsam mit Produktionslimits den Ölmarkt beeinflussen wollen. Zudem steht ein Symbol der Einigkeit auf der Agenda.



Treffen in Wien
Der Energieminister von Saudi-Arabien: Khalid Al-Falih.   Foto: Ronald Zak/AP

Das Ölkartell Opec und die zehn mit ihm kooperierenden Staaten haben ihre Verhandlungen über eine gemeinsame Verlängerung der Förderlimits begonnen.

Der Energieminister von Saudi-Arabien, Khalid Al-Falih, zeigte sich vor Beginn der Beratungen in Wien optimistisch. Auf die Frage, ob die geplante Vereinbarung heute finalisiert werde, sagte er: «Absolut.» Für die Verbraucher könnte sich eine Verlängerung der Erdöl-Förderlimits in steigenden Preisen beim Benzin- und Heizöl-Kauf bemerkbar machen. Die Internationale Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass der globale Ölmarkt im zweiten Halbjahr 2019 unterversorgt sein wird. Daher könnte der Ölpreis künftig weiter steigen.

Die 14 Opec-Staaten hatten sich schon am Montag auf eine Verlängerung der Produktionslimits um neun Monate bis zum 31. März 2020 geeinigt. Nun wollen sie auch die zehn kooperierenden Staaten, mit denen sie gemeinsam die «Opec+» bilden, von dieser Strategie überzeugen. Eine Einigung gilt als höchstwahrscheinlich. Beim G20-Gipfel im japanischen Osaka hatten sich die beiden wichtigsten Mitglieder der Runde, Russland und Saudi-Arabien, schon auf ein entsprechendes Vorgehen geeinigt.

Bei ihrem Treffen im Dezember hatten sich die «Opec+»-Staaten nach langen Verhandlungen darauf verständigt, 1,2 Millionen Barrel (159 Liter) Öl pro Tag weniger als im Oktober 2018 aus dem Boden zu pumpen. Die Kürzung wurde in den vergangenen Monaten nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris übererfüllt. Die Ölpreise gingen derweil auf und ab, stiegen zuletzt aber wieder. Am Dienstagmorgen kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent 65,19 US-Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Vortag.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
02. 07. 2019
16:49 Uhr

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02. 07. 2019
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