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49. Hofer Filmtage

Katharina Marie Schubert erhält Filmpreis der Stadt Hof

Die Theater- und Filmschauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin Katharina Marie Schubert ist mit dem Filmpreis der Stadt Hof ausgezeichnet worden. Die Künstlerin ist immer wieder im Kino („Wintertochter“, „Anleitung zum Unglücklichsein“) und in Fernsehproduktionen („Die Buddenbrooks“, „Föhnlage – ein Alpenkrimi“) zu sehen. Als Regisseurin stellte sich beim Hofer Festival bereits zwei eigenen Kurzfilme vor: 2009 „Wabosch Wilma (Wilde Wilma)“ und 2011 „Another fucking …“). Die Laudatio hielt Oliver Haffner, Drehbuchautor und Regisseur des Films „Ein Geschenk der Götter“, in dem Katharina Schubert die Rolle der Anna spielte; sie erhielt dafür 2014 den Bayerischen Filmpreis als beste Darstellerin und war 2015 für den Deutschen Filmpreis nominiert.



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Hof - Die in Berlin lebende Schauspielerin Katharina Marie Schubert ist am Abend im Rahmen der 49. Internationalen Hofer Filmtage mit dem Filmpreis der Stadt Hof ausgezeichnet worden. Im Festsaal der Hofer Freiheitshalle hielt Regisseur Oliver Haffner, in dessen Kinofilm „Ein Geschenk der Götter“ Schubert die Hauptrolle spielt, die offizielle Laudatio auf die Preisträgerin. Der undotierte Filmpreis der Stadt Hof gilt im Bereich des Deutschen Films als eine der begehrtesten Auszeichnungen. Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet die Hofer Filmtage, das Familienfest des deutschen Films, als wichtigstes deutsches Filmfestival nach Berlin und München.
 
Ihre Premiere bei den Hofer Filmtagen feierte Katharina Marie Schubert bereits 2009, damals als Filmemacherin: Ihr Kurzfilm „Wabosch Wilma“ wurde in Hof uraufgeführt, genau wie zwei Jahre später „Another fucking…“, für den sie 2014 den Blaue Blume Award erhielt. Für ihre Rolle in „Ein Geschenk der Götter“ wurde Katharina Marie Schubert in diesem Jahr mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet sowie als beste Hauptdarstellerin für den Deutschen Filmpreis nominiert.
 
Neben dem Engagement am Deutschen Theater Berlin ist Katharina Marie Schuberth immer wieder in namhaften Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen. 2012 spielte sie in „Schlussmacher“ unter der Regie von Matthias Schweighöfer, 2011 in „Rubbeldiekatz“ von Detlev Buck oder 2008 in „Buddenbrooks“. Auch in renommierten Fernsehproduktionen wie „Tatort“, „Polizeiruf 110“ oder „Der Tatortreiniger“ beweist Schubert immer wieder ihre Wandelbarkeit.
 
Regisseur Oliver Haffner würdigte die Preisträgerin in seiner Laudatio als „Erzählerin mit Haltung“, die ihr gesamtes kreatives Potential in den Dienst der Sache stelle. Dabei sei ihr facettenreiches Spiel so „unberechenbar wie eine Achterbahnfahrt und dennoch immer spielerisch leicht“.
 
Katharina Marie Schubert verband ihren Dank für die Auszeichnung mit einem Appell an die Verantwortlichen der Filmförderung: „Es ist nicht wichtig die Filme großer Stars zu unterstützen. Diese bekommen ihr Geld von der Bank und die Bank bekommt es auch wieder. Filmförderung muss für die da sein, die in zehn oder zwanzig Jahren das große Publikum begeistern könnten!“
 
Hintergrund:
Der Filmpreis der Stadt Hof wurde im Jahr 1986 zum ersten Mal vergeben, damals an Doris Dörrie. Seitdem finden sich viele bekannte Namen des deutschen Films unter seinen Preisträgern: Wim Wenders, Werner Herzog, Detlef Buck, Sönke Wortmann, Tom Tykwer, Dominik Graf oder Oscarpreisträgerin Caroline Link – um nur einige zu nennen. Der Preis selbst besteht aus einem Objekt der Porzellanfachschule in Selb und richtet sich an Personen, die mit Hof und dem Festival eng verbunden sind.
 
Bisherige Preisträger waren (nach Auszeichnungsjahr):
 1986   Doris Dörrie
1987   Hans Noever
1988   Laurens Straub
1989   Josef Rödl
1990   Herbert Achternbusch
1991   Uwe Brandner
1992   Wim Wenders
1993   Werner Herzog
1994   Christian Rischert
1995   Detlev Buck
1996   Werner Schroeter
1997   Sönke Wortmann
1998   Tom Tykwer
1999   Andreas Kleinert
2000   Joachim Król
2001   Hans-Christian Schmid
2002   Redaktion „kino kino“, BR
2003   Dominik Graf
2004   Laura Tonke
2005   Christoph Schlingensief
2006   Dr. Alexander Kluge
2007   Peter Lohmeyer
2008   Rosa von Praunheim
2009   Christian Petzold
2010   Caroline Link
2011   Peter Kern
2012   Jessica Schwarz
2013   Barbara Albert
2014   Chris Kraus
2015   Katharina Marie Schubert

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Filmtage-Preisverleihungen 2015

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Veröffentlicht am:
22. 10. 2015
23:10 Uhr

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Veröffentlicht am:
22. 10. 2015
23:10 Uhr



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