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Hofer Filmtage verkünden erste Filme

Das Hofer Filmfestival steht in den Startlöchern und das Programm füllt sich. Bei der 53. Ausgabe kommen sogar Fans einer beliebten Krimi-Reihe auf ihre Kosten.



Kopfplatzen von Savas Ceviz
"Kopfplatzen" von Savas Ceviz   Foto: Hofer Filmtage » zu den Bildern

Hof - Die 53. Hofer Filmtage rücken immer näher und peu à peu werden erste Höhepunkte bekannt. Nachdem die Macher bereits vor einigen Wochen mit der Tragikomödie „Baumbacher Syndrome“ von Gregory Kirchhoff den Eröffnungsfilm verkündeten, sind nun elf weitere Filme ins Programm gerückt. Festival-Leiter Thorsten Schaumann und sein Team kündigen an, dass „es wieder Begegnungen mit alten und neuen Freunden, Wegbegleitern und vielen jungen Filmschaffenden geben wird.“


Wie das Filmfestival weiter in einem Schreiben mitteilt, kreisen die Themen der Filme in diesem Jahr um Rückblicke in ein getrenntes und wiedervereintes Deutschland, politische wie persönliche Schicksale, herausfordernde Liebesbeziehungen und moderne, aber auch schwierige Familienverhältnisse sowie kriminelle Energien.

 

Hier ist der Überblick über alle bisher bekannten Filme im Programm:  

 

Because we dreamt of flying

Regie: Lilian Loveday Erlinger
Marx, ein junger Deutscher, will entlang der Klippen Apuliens nach seiner suizidalen Depression wieder zu Kräften kommen. Er flüchtet vor seinen Problemen direkt in die Arme der mysteriösen, russischen Schönheit Mercedes, die Spaß daran findet, neue Probleme zu schaffen. Ein Spiel beginnt, das die Grenzen zwischen Realität und Fiktion testet.
Mit Lena Tronina, Louis von Klipstein, Federico Calistri, Carlotta Bazzu

 

Coup

Regie: Sven O. Hill
Sommer 1988: Ein junger Bankangestellter, Familienvater und Rocker, entdeckt eine Sicherheitslücke und klaut seiner Bank Millionen, die er mit einem ausgetüftelten COUP beiseite schafft. Er setzt sich nach Australien ab, aber seine Lebensgefährtin will ihm nicht folgen und setzt ihn unter Druck.
Mit Daniel Michel, Tomasz Robak, Paula Kalenberg, Rocko Schamoni

 

Der Weg nach Padulim

Regie: Annette Friedmann
Nach der Trennung von seiner -Freundin Lisa muss der Künstler Jiri um seinen Sohn kämpfen. Er entführt ihn in seiner Verzweiflung ins Ausland. Am Ende kommt es zu einer Konfrontation, in der beide Eltern sich entscheiden müssen, eine für das Kind beste Lösung zu finden.
Mit Roman Knižka, Annika Blendl, Maximilian Sterk, Walter Kreye

 

Die Lüge, die wir Zukunft nennen

Regie: Dominik Graf
Das Team von Kommissarin Bessie Eyckhoff soll ein Unternehmen überwachen, das im Verdacht steht, illegalen Insiderhandel an der Börse zu betreiben. Doch die Versuchung, aus den abgehörten Informationen selbst Profit zu schlagen, ist für manche ihrer Kollegen zu groß.
Mit Verena Altenberger, Andreas Bittl, Wolf D. Homann, Dimitri Abold

 

Die Rüden

Regie: Connie Walther
In einer Haftanstalt arbeiten vier junge Strafgefangene unter Anleitung einer Hundetrainerin mit Hunden, die Menschen attackieren. Nur wenn Aggression stattfinden darf, so die Haltung der Trainerin, kann der ewige Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt unterbrochen werden. Doch wer therapiert wen? Die Männer die Hunde, Oder die Hunde die Männer? Oder am Ende die Männer und Hunde die Frau?
Mit Nadin Matthews, Ibrahim Al-Khalil, Konstandn-Philippe Benedikt, Marcel Andrée

 

Fluten

Regie: Georg Pelzer
Jonas verliert seinen Job und schafft es nicht, seiner Freundin, die im Examensstress ist, die Wahrheit zu sagen. Er versrickt sich immer mehr in Alltagslügen bis ihm allmählich die Kontrolle über die Ereignisse entgleiten.
Mit Fabian Kloiber, Alissa Borchert, Tobias Schormann Tamara Theisen

 

Gasmann

Regie: Arne Körner
Bernd ist Nebendarsteller am St. Pauli Theater in Hamburg und kommt mehr schlecht als Recht über die Runden, auch mit seiner Freundin läuft es nicht so gut und für den kleinen Sohn hat er kaum Zeit. Als er eine „Hauptrolle“ angeboten bekommt greift er zu, ein Stück über zwei SS-Männer, die „Unerwünschte“ vernichten, ist die Rolle für ein Alptraum. Eine mysteriöse junge Frau wird Bernds einziger Lichtblick.
Mit Rafael Stachowiak, Gala Othero Winter, Kristof van Boven, Harry Baer

 

Im Niemandsland

Regie: Florian Aigner
1990: Die Mauer ist offen, die Deutsche Einheit ist in Vorbereitung, der Streit um den Umgang mit enteigneten Häusern ist in vollem Gange. In dieser Zeit voller Hoffnungen und Ängste erleben Katja aus West-Berlin und Thorben aus der DDR ihre erste große Liebe. Eine schwierige Liebe, denn ihre Eltern streiten erbittert um ein Haus in Kleinmachnow (DDR). Es geht um alte Wunden und neue Vorurteile.
Mit Emilie Neumeister, Ludwig Simon, Andreas Döhler, Lisa Hagemeister

 

Kopfplatzen 

Regie: Savas Ceviz
Als die alleinerziehende Jessica mit ihrem achtjährigen Sohn in die Nachbarwohnung von Markus, einem gutaussehenden Architekten, einzieht, entwickelt sich zwischen den dreien eine intensive Beziehung, die über das nachbarschaftliche hinausgeht. Doch wie lange kann Markus seine wahren Gefühle verheimlichen?
Mit Max Riemelt, Oskar Netzel, Isabell Gerschke, Luise Heyer, Joel Basman

 

Lebendig

Regie: Michael Siebert
Sophie und Wolfram, beide Theaterschauspieler und unheilbar krank, wollen den Rest ihrer Zeit gemeinsam verbringen und dem Leben ein Ende setzen. Während sie auf die lebensbeendenden Medikamente einer Freundin waren, nimmt Sophie Wolfram durch ihre Kraft mit auf eine große Theaterbühne und durchlebt ihre größten Rollen noch einmal ...
Mit Sophie von Kessel, Wolfram Rupperti, Ulrike Willenbacher

 

Vera

Regie: Waldemar Oldenburger
Vera, selbst depressiv und Drogen abhängig, hilft vereinsamten Menschen in den Freitod, dabei singt sie immer ein Schlaflied ihrer Kindheit. Ein Auftrag führt sie zur 80-jährigen Gerda, die das Lied erkennt und Vera ein Rätsel aufgibt, das eine Verbindung zu ihrer Familie herstellt. Als Gerdas Sohn zurück kommt und merkt, dass seine Mutter noch am Leben ist, droht die Situation zu eskalieren.
Mit Amanda Da Gloria, Andras Wimberger, Astrid Polak, Nadja Sabersky

 

Baumbacher Syndrome (Eröffnungsfilm)

Regie: Gregory Kirchhoff

Der international bekannte Late Night Show Moderator Max Baumbacher (Tobias Moretti) wacht eines Morgens mit einer ungewöhnlich tiefen, fast magischen Stimme auf. Die Nachricht über diese beispiellose Veränderung verbreitet sich in kürzester Zeit weltweit und veranlasst den Moderator, sich in der spanischen Villa seines Managers vor der Öffentlichkeit zu verstecken. Als Max die junge, verrückte Fida (Elit Iscan) kennenlernt und ihn sein depressiver Sohn (Lenz Moretti) aus einer früheren Beziehung unerwartet besucht, muss Max sich seiner Vergangenheit stellen.

Autor

Redaktion
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
07. 10. 2019
16:29 Uhr

Aktualisiert am:
07. 10. 2019
19:01 Uhr

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Veröffentlicht am:
07. 10. 2019
16:29 Uhr

Aktualisiert am:
07. 10. 2019
19:01 Uhr



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