102 Impfungen stehen an Wilo impft Mitarbeiter gegen Corona

Wilo startet am Samstag in Hof mit den Impfungen der Mitarbeiter. Foto: Wilo

Am Samstag startet das Unternehmen an seinem Standort in Hof mit den Impfungen. 102 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dafür angemeldet.

Hof - Am Samstag werden am Wilo-Standort in Hof die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pumpenherstellers gegen Corona geimpft. Das teilt das Unternehmen mit. Möglich wurde dies, da Stadt, Landkreis und das Bundesland Bayern ein Sonderkontingent von rund 2000 Impfdosen für die 20 größten Unternehmen der Stadt und des Landkreises Hof zur Verfügung gestellt haben.

Mobile Impfteams werden die Unternehmen besuchen und die Impfung vornehmen. „Der Landkreis Hof ist von der Pandemie besonders stark betroffen, deshalb freuen wir uns über jede Impfung, die wir unseren Kolleginnen und Kollegen ermöglichen können“, erklärt Thomas Lang, Leiter des Wilo-Standorts in Hof. Die Planungen für eine entsprechende Aktion bei Wilo laufen schon seit einiger Zeit: „Mit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr haben wir bei Wilo eine globale Task Force ins Leben gerufen, die sich zur Aufgabe gemacht hat, immer auch schon einen Schritt voraus zu denken und zu planen“, sagt Thomas Lang. „Wir haben uns beispielsweise sehr früh um die Beschaffung von Masken gekümmert, bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit Langem kostenlose Selbsttests an und haben uns insofern auch schon vor geraumer Zeit um die Infrastruktur und Logistik gekümmert, sollten wir an Impfstoff kommen.“

In einem gewichteten Losverfahren seien die Impfdosen, vornehmlich von Biontech, unter der 500-köpfigen Belegschaft in Hof zugeteilt worden. Es gab mehr Anfragen als Impfdosen: „Die Impfungen werden im Verhältnis 80 zu 20 zwischen Produktion und Verwaltung aufgeteilt“, erklärt Thomas Lang, der in der Impfung am 1. Mai einen großen Schritt in die richtige Richtung erkennt. „Die Menschen sehen, dass mit der flächendeckenden, unbürokratischen Impfung jetzt ernst gemacht wird. Damit geben wir auch ein Stück weit Hoffnung, die Pandemie im Jahresverlauf in den Griff zu bekommen.“

 

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