1300 Euro Spende Heimsieg beim Hainberglauf

Werner Reißaus

Leon Schübel und Cordula Schneider vom Veranstalter SGB Stadtsteinach sind die Schnellsten bei der 17. Auflage des Hainberglaufs. Beim diesjährigen Steinachtal-Rennen kamen zudem 1300 Euro für den „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes zusammen.

Nicht anderes als ein voller Erfolg war der 17. Hainberglauf, den die SG Biathlon Stadtsteinach ausrichtete. Bei idealem, trockenem und kaltem Wetter waren am Samstag über 80 Läuferinnen und Läufer auf der 12,9 km langen Strecke unterwegs.

Bei den Männern ging der Sieg an den 25-jährigen Lokalmatadoren Leon Schübel von der SGB Stadtsteinach, der das anspruchsvolle Rennen in einer Zeit von 46:08 Minute beendete. Platz zwei sicherte sich Hannes Hittinger (ohne Verein), der mit 20 Jahren noch in der Altersklasse Jugend U23 an den Start ging und mit einer Zeit von 46:14 Minuten nur wenige Sekunden hinter Schübel an der Steinachtalhalle ankam. Dritter wurde der 43-jährige Matthias Flade vom DJK SC Vorra mit einer Zeit von 47:35 Minuten.

Bei den Damen war mit Cordula Schneider (35) ebenfalls eine Läuferin vom Gastgeber SGB Stadtsteinach erfolgreich. Sie schaffte die Strecke in einer Zeit von 1:00:01 Stunden, gefolgt von Regina Hellinger (AK W60) vom ASC Marktrodach mit 1:02:23 Stunden und der Drittplatzierten Claudia Herrmann (AK W35) von den „Rennschnecken“ der Uni Bayreuth in 1:03:42 Stunden.

Spenden statt Startgebühr

Neben dem sportlichen Wettkampf war der Hainberglauf auch mit der Aktion „Wünschewagen“ verbunden. Ein stolzer Betrag von 1300 Euro kam dabei zusammen. Der „Wünschewagen“ ist ein Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) aus Kronach. Er erfüllt Schwerstkranken in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Wunsch erfüllt. Seit 2014 bringen engagierte Samariter mithilfe des ausschließlich aus Spenden finanzierten Projekts Menschen am Ende ihres Lebens noch einmal an ihren Lieblingsort.

Der ASB-Kronach war bei der Siegerehrung durch Volker Stäudel vertreten und nahm die Spende dankbar entgegen. Der Betrag kam in erster Linie dadurch zustande, dass von den Teilnehmern keine Startgebühren erhoben wurden, sondern um Spenden für den „Wünschewagen“ geworben wurde.

SGB-Vorsitzender Harald Schricker zeigte sich mit der Vorbereitung und dem Ablauf des Hainberglaufes rundum zufrieden: „Es gab nur positive Bewertungen, wir hatten viele Helferinnen und Helfer am Start und im Ziel. Die Strecke war zudem gut ausgeschildert. Es gab auch Kaffee und Kuchen hinterher.“ Positiv hob Schricker hervor, dass es trotz der Corona-Pandemie sehr viele Vereinseintritte von jungen Läuferinnen und Läufern gab, die sich auch im Verein mit engagierter Mitarbeit einbringen.

 

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