2. Bundesliga Kegeln Beim SKK ist Sand im Getriebe

Manfred Hübner
Angela Küfner ließ sich vom Tausch des Heimrechts nicht beeindrucken. Foto: /Katharina Hübner

Zuerst können die Helmbrechtser Zweitliga-Keglerinnen nicht auf der eigenen Bahn antreten und ziehen nach Breitengüßbach um. Der Wechsel des Heimrechts hat dann Folgen für den Spielverlauf.

 
Schließen

Diesen Artikel teilen

Wegen eines kurzfristig nicht behebbaren Bahndefekts, der bei den Spielen der Männer am Samstag aufgetreten war, konnte das Zweitliga-Heimspiel der Frauen gegen den TSV Breitengüßbach am Sonntag nicht auf den Bahnen in der Haide stattfinden. Da ein möglicher Ersatztermin auf die Schnelle nicht zu finden war, wurde vom Spielleiter das Heimrecht getauscht, sodass die Partie in Breitengüßbach stattfand. Trotz einer guten Vorstellung der Frankenwäldlerinnen nutzten die Gastgeberinnen am Ende ihren Heimvorteil aus und setzten sich mit 6:2 Mannschaftspunkten und 3446:3331 Kegeln durch.

In der Startpaarung zeigte sich vor allem Angela Küfner von ihrer besten Seite. Sie begann stark in die Vollen und setzte Hanauer damit sofort unter Druck. Mit 152:143 ging sie in Führung und baute ihren Vorsprung mit 152:141 weiter aus, ehe eine kurze Schwächephase im Abräumen ihrer Gegnerin den 1:2 Anschluss ermöglichte. Im letzten Satz war Küfner aber wieder da und machte den Mannschaftspunkt mit 3:1 Sätzen und 582:569 Kegeln klar. Neben ihr hielt Pia Seiferth nicht ganz mit. Sie hatte zwar leichte Vorteile in die Vollen gegenüber Bräutigam, im Abräumen war ihr die Breitengüßbacherin aber deutlich überlegen. So gestaltete Seiferth zwar das Match auf den ersten beiden Bahnen noch halbwegs ausgeglichen, im weiteren Verlauf verlor sie aber den Anschluss zu ihrer Gegnerin, die sich mit starken 165 im letzten Durchgang noch deutlich absetzte und mit 3:1 und 576:524 den Ausgleich erzielte.

Damit betrug der Kegelrückstand schon 39 Kegel für Sylvia Sorge und Rebecca Lang im Mittelpaar. Beide zeigten eine ansprechende Leistung, hatten aber an diesem Tag nicht das Glück auf ihrer Seite. Sorge steigerte sich nach 125:143 im ersten Durchgang in den folgenden Sätzen deutlich, münzte ihre Vorteile in die Vollen nur in einen Satzgewinn um, da ihre Gegnerin im Abräumen einfach das glücklichere Händchen hatte und mit 3:1 und 581:564 den Gastgeberinnen einen weiteren Mannschaftspunkt bescherte. Ebenfalls nicht vom Glück verfolgt war Lang, die den ersten Satz noch deutlich gegen Amon gewann, dann aber immer knapp hinter ihrer Gegnerin landete und am Ende trotz Holzgleichheit mit 552:552 Kegeln aufgrund des schlechteren 1:3-Satzverhältnisses den Punkt abgab.

Bei 56 Kegeln und 3:1 Mannschaftspunkten Vorsprung war das Momentum aufseiten der Gastgeberinnen. Der Helmbrechtser Schlussachse gelang zwar noch einmal ein Angriff auf der ersten Bahn, als Ursula Hübner nach starken 111 in die Vollen mit 152:143 gegen Imbs in Führung ging und Kathrin Hoppert ihren Satz ebenfalls knapp gegen Reichelt gewann. Dann aber hatten sich die Gastgeberinnen eingestellt und glichen jeweils zum 1:1 aus. Auf den letzten beiden Bahnen bekamen die Helmbrechtserinnen keine Chance mehr zum Kontern, denn vor allem Imbs ließ mit einer ganzen Serie von Neunern im Abräumen keinen Zweifel mehr am Ausgang des Spiels aufkommen. Mit 543:613 und 1:3 Sätzen musste sich Hübner am Ende noch entsprechend deutlich geschlagen geben, während Kathrin Hoppert mit 2:2 Sätzen und 566:555 Kegeln zumindest noch ein Punktgewinn gelang.

Bilder