Auch der Kapitän ist zufrieden
"Der Verein hat super Transfers getätigt", sagte Kapitän und Mittelfeldspieler Maximilian Arnold dem NDR. Es seien charakterstarke und viele deutschsprachige Spieler, "was für uns auch ein Pluspunkt ist". Gemeinsam mit dem jungen Trainer-Team könne "hier etwas entstehen".
Dass der VfL die Mannschaft stellt, die es zu schlagen gilt, ist dem dienstältesten Wolfsburger schon vor dem Auftakt am 8. August (20.30 Uhr/Sky und RTL) gegen den 1. FC Kaiserslautern klar: "Wir müssen die Favoritenrolle annehmen."
Namhafte Zugänge
Die Zugänge sind namhaft und ergeben auf den ersten Blick Sinn. Für Linksaußen Fabian Reese (28) von Hertha BSC, Mittelfeldspieler Muhammad Damar (22) von der TSG Hoffenheim, Abwehrchef Hauke Wahl (32) vom FC St. Pauli, die Stürmer Robert Glatzel (32) vom Hamburger SV und Fraser Hornby (26) von Darmstadt 98, den aktuell verletzten Torwart Timon Wellenreuther (30) und das Talent Alessio Besio (22) von SC Freiburg II gab der Verein laut transfermarkt.de 22,7 Millionen Euro aus - mehr als alle anderen 17 Vereine zusammen. Elvis Rexhbecaj vom FC Augsburg kehrte ablösefrei zurück.
Immerhin hat der VfL Wolfsburg durch Abgänge aber auch schon 22,75 Millionen Euro eingenommen. Zuletzt wechselte Lovro Majer für angeblich sechs Millionen Euro zum griechischen Meister AEK Athen.
XXL-Kader verkleinern
Weitere Abgänge sind nicht nur möglich, sondern auch erwünscht. Anfang der Woche umfasste der Kader von Trainer Strobl noch 39 Spieler - ein Teil des Erbes aus der Zeit von Hecking-Vorgänger Peter Christiansen und Sportdirektor Sebastian Schindzielorz.
Als weitere Verkaufskandidaten gelten Torhüter Kamil Grabara, Stürmer Mohamed Amoura, Mittelfeldspieler Aster Vranckx und die Abwehrspieler Cleiton, Denis Vavro, Konstantinos Koulierakis und Moritz Jenz. An U21-Nationalstürmer Dzenan Pejcinovic ist der VfB Stuttgart interessiert. Den würden die Wolfsburger allerdings ungern ziehen lassen. Entsprechend ist die Forderung: Diese soll bei etwa 25 Millionen Euro liegen.