2. Liga Kegeln Die Luft ist raus bei Helmbrechts

Manfred Hübner
Die Helmbrechtser Keglerinnen sehen das Saisonende herbei. Foto: imago/MIS/imago sportfotodienst

Die Zweitliga-Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts sehnen das Saisonende herbei. Gegen den TSV Breitengüßbach läuft kaum etwas wie erhofft.

 
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Die Luft ist anscheinend endgültig raus bei den Zweitliga-Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts. In einer insgesamt niveauarmen Partie verlor Helmbrechts sang- und klanglos gegen die ebenfalls nicht unbedingt überzeugenden Gäste vom TSV Breitengüßbach mit 1:7 Mannschaftspunkten und 3094:3140 Kegeln.

Bereits in der Startpaarung entwickelte sich ein zähes Spiel. Während Angela Küfner forsch begann und gegen Bräutigam gleich mit 148:127 in Führung ging, fand Rebecca Lang nicht zu ihrer gewohnten Form und musste einen 0:1-Rückstand hinnehmen. In der Folge lief es zwar etwas besser für die Helmbrechtser Mannschaftsführerin und dank eines Durchhängers von Hanauer im dritten Durchgang konnte sie sogar mit 2:1 in Führung gehen, verschenkte dann aber doch noch ihren Punkt mit einem schwachen Abräumen auf der letzten Bahn. Bei 2:2 Satzpunkten konnte sich die Breitengüßbacherin noch mit 523:516 an Lang vorbeischieben. Auf den anderen Bahnen hielt Angela Küfner ihre Führung aus dem ersten Satz ebenfalls nicht. Sie enttäuschte zwar nicht, musste aber die Überlegenheit von Bräutigam anerkennen, die immer besser ins Spiel fand und am Ende mit 3:1 Sätzen und der Tagesbestleistung von 562:528 verdient den nächsten Mannschaftspunkt für die Gäste einsammelte.

Wenig erbaulich ging es für die Gastgeberinnen in der Mittelpaarung weiter. Kathrin Hoppert musste nach einem schwachen letzten Wurf noch ein Unentschieden im ersten Satz hinnehmen, was ihrer Gegnerin sichtlich Auftrieb gab. In den folgenden drei Durchgängen behielt Seuß dann jeweils mehr oder weniger deutlich die Oberhand und sicherte sich schließlich den Mannschaftspunkt mit 3,5:0,5 und 539:512 Kegeln. Schwach präsentierte sich auch Pia Seiferth. Sie hatte allerdings Glück, dass sie mit Karl auf die schwächste Gästespielerin traf. So gelang es ihr, gleich die ersten drei Durchgänge für sich zu entscheiden und damit ihren Punkt zu holen. Mit 3:1 Sätzen und 496:487 Kegeln verpasste sie es aber, den Kegelrückstand deutlich zu reduzieren, der damit vor der Schlusspaarung auf mittlerweile 59 Zähler angewachsen war.

Routiniers bleiben unter Möglichkeiten

Die Helmbrechtser Schlussachse bildeten die beiden Routiniers Sylvia Sorge und Ursula Hübner. Aber auch sie schafften es nicht, dem Spiel noch eine Wende zu geben, obwohl auf Breitengüßbacher Seite Reichelt und Imbs ebenfalls einiges schuldig blieben. Ursula Hübner kam auf den ersten drei Bahnen nicht über 130 hinaus und machte es damit Imbs leicht, jeweils knapp zu punkten und sich vorzeitig den Sieg zu sichern. Mit 146:105 gelang es Hübner im Schlussdurchgang zwar noch, im Kegelergebnis mit 523:508 an ihrer Gegnerin vorbeizuziehen, was aber am Punktverlust nichts mehr änderte.

Ebenfalls Probleme hatte Sylvia Sorge, um zu ihrem gewohnten Rhythmus zu finden. Vieles blieb Stückwerk und so war vor dem letzten Satz trotz einer 2:1-Führung bei nur einem Zähler Vorsprung alles offen. Auf der letzten Bahn schaffte es Sorge dann, den Punkt noch aus der Hand zu geben. Mit 133:130 kam Reichelt noch zum 2:2-Satzausgleich und holte mit 521:519 auch den Mannschaftspunkt. Insgesamt ein gebrauchter Tag für die Gastgeberinnen, denen man anmerkte, dass sich alle das Saisonende herbeisehnen.

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