2. Liga Kegeln SKK Helmbrechts mit zu hoher Fehlerquote

Manfred Hübner
Der SKK 1926 Helmbrechts verliert das erste Spiel in dieser Zweitliga-Saison. Foto: imago images/Christian Heilwagen/ via www.imago-images.de

Erstes Spiel, erste Niederlage: Für die Helmbrechtser Zweitliga-Keglerinnen geht die Saison mit einer Ernüchterung los.

Mit einer Niederlage sind die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts in die neue Saison der 2. Bundesliga Mitte gestartet. Mit 3143:3162 Kegeln und 2:6 Mannschaftspunkten reichte es nicht zum Punktgewinn gegen SG Walhalla Regensburg. Gegen die keineswegs übermächtigen Gäste boten die Helmbrechtserinnen aber zu viel Durchschnittskost und eine viel zu hohe Fehlerquote tat ein Übriges dazu, dass es nicht zum erhofften Heimsieg reichte.

In der Startpaarung ging es eigentlich gut los für die Gastgeberinnen, als Rebecca Lang und Pia Seiferth mit 155:124 und 145:134 gleich die ersten Satzpunkte gegen Doll und Bulla verbuchten. Lang hielt auch im zweiten Durchgang ihre Gegnerin deutlich auf Distanz und hatte damit den Mannschaftspunkt schon fast in der Tasche. Auf den restlichen Bahnen gelang es ihr aber nicht, das hohe Anfangsniveau zu halten, sodass ihre Gegnerin wieder etwas rankam. Mit 2:2 Sätzen und 534:500 gewann Lang das Duell aber sicher. Weniger Glück hatte Pia Seiferth gegen Bulla. Nach dem guten Start musste sie die nächsten beiden Sätze knapp mit 129:132 und 135:136 abgeben. Im entscheidenden letzten Satz hatte dann Bulla auf Regensburger Seite klar die Nase vorne und holte mit 3:1 Sätzen und 537:527 Kegeln den Punkt.

Führung gibt Sorge keine Sicherheit

Mit relativ mageren 24 Kegeln Vorsprung gingen nun Ursula Hübner und Sylvia Sorge auf die Bahnen. Die beiden Routiniers erwischten aber gerade im Abräumen nicht ihren besten Tag und mussten am Ende mit mageren Ergebnissen ihr Duell abgeben. Hübner lag gegen Rutkiewicz nach zwei Durchgängen noch gleichauf, geriet aber im dritten Satz mit 127:148 entscheidend in Rückstand und musste sich schließlich mit 1:3 und 502:531 deutlich geschlagen geben. Kaum besser erging es Sylvia Sorge, die den ersten Satz zwar deutlich mit 142:125 holte, dann aber mit 112:148 alle Vorteile wieder aus der Hand gab. Auch die erneute Führung nach 138:126 verhalf ihr nicht zu mehr Sicherheit, sodass sie mit 113:118 im letzten Satz den Sieg gegen Plank mit 2:2 Sätzen und 505:517 verschenkte.

Mit 17 Kegeln Vorsprung und 3:1 Mannschaftspunkten hatten die Oberpfälzerinnen nun die etwas besseren Karten für die Schlusspaarung. Dort fanden Dietl und Petrik für Regensburg auch wesentlich besser ins Spiel als Biemüller und Stenglein aufseiten der Gastgeberinnen. Magdalena Biemüller geriet gegen Dietl gleich deutlich mit 120:158 in Rückstand, hielt dann aber besser dagegen und hätte mit einem Sieg im letzten Satz sogar noch die Chance gehabt, den Punkt zu holen. Am Ende setzte sich die Regensburgerin aber sicher mit 2,5:1,5 und 569:528 Kegeln durch. Auf den anderen Bahnen sorgte Nicole Stenglein dafür, dass das Spiel bis zu den letzten Kugeln spannend blieb. Den ersten Satz musste sie zwar knapp mit 130:131 an Petrik abgeben, dann aber bekam sie ihre Gegnerin immer besser in den Griff. Mit 138:130 im zweiten und 128:113 im dritten Satz ging sie in Führung und brachte mit einem starken Endspurt die Gastgeberinnen zeitweise bis auf sechs Holz an die Gäste heran. Am Ende reichten 151:134 aber nur noch zum Punktgewinn gegen Petrik mit 3:1 Sätzen und 547:508 Kegeln.

In der Gesamtabrechnung konnten die Gäste ihren Vorsprung über die Ziellinie bringen. Für die Helmbrechtserinnen war dieser erste Auftritt in der neuen Saison sicher ernüchternd. Vor allem ein schwaches Abräumergebnis und eine viel zu hohe Fehlerquote, die schon im vergangenen Jahr regelmäßig ein Problem war, waren Hauptursache für diese Heimniederlage.

 

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