21 juristische Prozesse sind heute, elf Jahre nach der Eröffnung, noch anhängig in Sachen Generalsanierung der Hofer Freiheitshalle. Das sei ihm bei der Durchsicht der Haushaltsunterlagen fürs kommende Jahr wieder einmal ins Auge gestochen, hat SPD-Stadtrat Jürgen Adelt am Montag im Haupt- und Finanzausschuss des Hofer Stadtrats berichtet. „Und da stehen immer auch Finanzmittel im Haushalt dafür, weil ja noch nichts gezahlt ist.“ Sein Vorschlag: „ Kann die Verwaltung zum Beispiel die Bagatellgeschichten, die unter 10 000 oder 15 000 Euro Streitwert liegen, heranziehen und versuchen, eine Einigung zu erwirken?“ Sonst lande das Ganze ja immer vor Gericht – was über Jahre hinweg Personal beschäftige und Geldmittel binde, wenn auch nur auf dem Papier. Die Antwort von Oberbürgermeisterin Eva Döhla fiel denkbar knapp aus: Nein, sie halte das nicht für einen guten Vorschlag.