Ein technisches Problem an einem ICE in Hannover sorgt für eine große Evakuierungsaktion. Rund 250 Fahrgäste müssen den Zug per Leitern verlassen und mitten auf dem Gleisbett umsteigen.
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Mit rund drei Stunden Verspätung konnten die Bahnreisenden weiterfahren. Auf andere Zugverbindungen hatte die Panne keine Auswirkungen.
Per Twitter beschwerten sich einige Fahrgäste über die langen Wartezeiten. "Fahrgäste dürsten, keine Versorgung mit Getränken" schrieb ein Nutzer. Andere lobten die Mitarbeiter der Deutschen Bahn für ihren Einsatz. "Mitternacht. Erster Wagen evakuiert. Respekt für die Mitarbeiter der #Bahn. Sind selber schon total durch, bleiben aber ruhig und professionell", schrieb ein Betroffener.
Der Zug war auf dem Weg von Berlin nach Köln in Hannover-Leinhausen in der Nähe des Hauptbahnhofes liegengeblieben. Die Bahn versuchte zunächst, den Zug abzuschleppen. Als klar wurde, dass das nicht möglich war, mussten die Passagiere über Leitern den kaputten Zug verlassen.
Auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) war am Montag auf dem Weg zur Metallbearbeitungs-Messe Emo in Hannover von einer ICE-Panne betroffen. Sein Kommunikationsleiter meldete sich per Twitter: "Heute #ICE-Störung nach dem Start. Jetzt sitzen wir in einem anderen - überfüllten - nach #Hannover".