Hamburg - Doris White, George Blue oder John Black: Im Luxushotel der Familie Block haben die mutmaßlichen Entführer unter fiktiven Farben-Namen gewohnt. Das berichtete ein früherer Angestellter, der am Empfang arbeitete, als Zeuge am 29. Prozesstag vor dem Landgericht Hamburg. Warum die Gäste aus dem Ausland nicht unter ihren richtigen Namen dort wohnten, sei strikt unter Verschluss gehalten worden, sagte der 31-Jährige. "Über die ganze Situation wurde eine Art Schleier gelegt." Seine Vorgesetzte habe ihm nur gesagt, das seien Bekannte von Christina Block.