33-Millionen-Projekt Kulmbach bekommt Kompetenzzentrum für Strahlenschutz

Das Strahlenschutzlabor wird sowohl Messaufgaben, als auch Kontrollaufgaben beim Rückbau der Kernkraftwerke übernehmen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Die Einrichtung soll auf fast 4000 Quadratmetern Fläche neben der Außenstelle des Landesamtes für Umwelt in Kulmbach entstehen. Damit verbunden sind auch einige Arbeitsplätze.

Kulmbach - In Kulmbach soll schon bald ein neues Kompetenzzentrum für Strahlenschutz entstehen. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute entsprechenden Planungen zugestimmt. Das neue Strahlenschutz-Kompetenzzentrum soll laut einer Mitteilung des heimischen Landtagsabgeordneten Martin Schöffel an der Außenstelle des Landesamtes für Umwelt am Schloss Steinenhausen gebaut werden. Der Neubau wird eine Bruttogrundfläche von über 3700 Quadratmeter haben. 15 neue Arbeitsplätze sollen dorthin verlagert werden. Die Kosten für den Bau werden derzeit auf rund 33 Millionen Euro geschätzt.

„Der Freistaat Bayern hält Wort. Wie in der Heimatstrategie 2015 versprochen – werden weiter Behörden in den ländlichen Raum verlagert. In diesem Fall wird ein wichtiges Kompetenzzentrum mit hochwertigen Arbeitsplätzen von Augsburg nach Kulmbach gebracht. Ein gutes Zeichen für die Region“, so Schöffel. Auch die Stadt Kulmbach hat bereits ihr Okay für die weiteren Planungen gegeben.

Das Strahlenschutzlabor wird sowohl Messaufgaben als auch Kontrollaufgaben beim Rückbau der Kernkraftwerke übernehmen.

Die Planungen für das Kompetenzzentrum sind noch in einem recht frühen Stadium. Nach der heutigen Freigabe durch den Haushaltsausschuss wird die Planung vertieft fortgesetzt. Für den Baubeginn braucht es später eine weitere Genehmigung durch den Haushaltsausschuss.

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