„Zwischenzeitlich haben mir ungefähr 15 Trabis gehört“, erzählt Peter Reich und lacht. Einige derer, die damals aus den ersten Zügen aus Prag strömten, drückten ihm ihre Autoschlüssel in die Hand mit dem Hinweis: „Da, nimm, das Auto steht hinter der Botschaft.“ Reich war damals schon beim Hofer BRK, wie viele andere Helfer auch wurde er am Abend des 30. September 1989 alarmiert. „Wir wussten nur, dass Züge voller Menschen kommen, mehr nicht“, erinnert sich sein Kollege Walter Rausch. Was man als erstes gemacht habe: „Wir sind in den Zentralkauf gefahren, da durften wir regalweise Windeln, Decken und Dosennahrung mitnehmen und zum Bahnhof schaffen.“