Da tanzen sie. Über die Dielen. Onkel, Tante, Cousin, Mutter und Vater, Gerlinde und Schwester. Sie tanzen die Enge weit. Schritt um Schritt. Diese Enge im Weberhaus. Nach dem Takt des Grammophons. Eins, zwei, drei. Eins, zwei drei. Ein Walzer. Manchmal auch ein Tango. „Was man halt so getanzt hat früher.“ In jenen Abendstunden, wenn das Schiffchen ruht, macht das Klicken und Klacken des Webstuhls anderen Rhythmen Platz – und die Härten von Zeit und Tagwerk drücken ein wenig sanfter, stehlen sich aus dem Fokus.