„Wenn die Frankenpost nicht auf dem Tisch liegt – was Gott sei Dank selten vorkommt –, dann schmeckt mir früh’ der Kaffee nicht“, sagt Gerhard Schmutzler. Er wüsste gar nicht, ob es je eine Zeit ohne die Zeitung gegeben habe bei ihm, überlegt der 68-Jährige schmunzelnd: „Und ich lese auf Papier, ganz altmodisch – um halb 6 morgens klingelt der Wecker, dann arbeite ich schon ein bisschen was, und um 7 Uhr gibt’s Kaffee und die Frankenpost.“ So wie der treue Leser aus dem Konradsreuther Ortsteil Silberbach (ja, richtig, aus dem Osterhasendorf, bei dem er freilich immer mithilft), so geht es vielen Menschen in der Region. Nicht wenige von ihnen sind am Samstag zum Leserfest ins Frankenpost-Druckzentrum gekommen.