Von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) kommt Kritik an den Mitte Juni erlaubten E-Tretrollern: "Im Namen unserer Patienten fordern wir, dass unser Wissen über Unfallrisiken und Verletzungsmuster aus unserer alltäglichen Versorgung von Unfallfolgen bereits bei der Verkehrsplanung und vor der Einführung von Neuerungen berücksichtigt wird", sagte Christopher Spering, Oberarzt an der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der Universitätsmedizin Göttingen und Leiter der Sektion Prävention bei der DGOU. "Wir können Verkehrsteilnehmer, die mit E-Antrieb unterwegs sind, schlechter einschätzen. Man hört sie nicht kommen und sie sind schneller als gewohnt." Man wolle mit Stadtplanung und Politik früh an einen Tisch, "nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist".