A9/Berg Sattelzug kracht am Saaleabstieg in Warnleitanhänger

Der Schriftzug "Unfall" leuchtet auf einem Streifenwagen. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild/dpa

Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei wird verletzt, als am Montag ein Sattelzug-Fahrer auf der A9 mit seinem Gefährt in einen Warnleitanhänger donnert.

A9/Berg - Ein 51-jähriger Kraftfahrer aus Baden-Württemberg fuhr am Montagmittag mit seinem 40-Tonner den kurvenreichen Saaleabstieg hinab. Wegen einer Tagesbaustelle war die rechte Spur im Bereich der Anschlussstelle Rudolphstein gesperrt.

Dort stand ein Lkw mit Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei Münchberg als finale Absicherung. Der Kraftfahrer aus Schwaben nahm diesen jedoch offensichtlich nicht wahr und fuhr trotz mehrmaliger Vorankündigung dagegen. Der Aufprall war so enorm, dass sich ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei am Arm verletzte. Er war gerade im Führerhaus des Zugfahrzeugs.

Der Fahrer des Sattelzugs zog sich lediglich Schnittwunden an Armen und Beinen sowie die ein oder andere Prellung zu, teilt die Hofer Verkehrspolizei weiter mit.

Der Schaden an den Fahrzeugen und den Anhängern beträgt etwa 200.000 Euro. Für die Bergung der Wracks mussten Abschleppdienste mit schwerem Gerät anrücken. Infolge der starken Fahrbahnverschmutzung und wegen der auslaufenden Betriebsstoffe war die Fahrbahn in Richtung Norden etwas zwei Stunden lang gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Berg war auch im Einsatz.

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