Zunächst war es wie so oft: Die Beamten der Hofer Verkehrspolizei beobachteten am Mittwoch gegen 18 Uhr, wie ein Sattelzug-Fahrer den Saaleabstieg der A9 in Richtung thüringische Grenze offensichtlich zu schnell hinunterfährt.
Die Hofer Verkehrspolizei hat am Mittwochabend das gemacht, was sie öfter am Saaleabstieg an der A9 bei Berg tut: Einen Lkw-Fahrer anhalten, weil er zu schnell unterwegs war. Diesmal muss der Trucker besonders tief in die Tasche greifen.
Zunächst war es wie so oft: Die Beamten der Hofer Verkehrspolizei beobachteten am Mittwoch gegen 18 Uhr, wie ein Sattelzug-Fahrer den Saaleabstieg der A9 in Richtung thüringische Grenze offensichtlich zu schnell hinunterfährt.
Nach der Werbung weiterlesen
Daher hielten sie den Mann an. Bei der Kontrolle stellten sie fest, dass das Fahrzeug mit Abfällen beladen war. Diese waren als Gefahrgut eingestuft.
Anschließend prüften sie den digitalen Fahrtenschreiber. Der Verdacht bestätigte sich: Der 54-Jährige aus Sachsen-Anhalt war mit 83 Stundenkilometern den Saaleabstieg hinuntergefahren. In diesem Bereich gilt für Lastwagen aber eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Eine Temposünde, die den Mann nun teuer zu stehen kommt: Denn für Transporte mit gefährlichen Stoffen gibt es besonders strenge Regeln.
Wie die Hofer Verkehrspolizei weiter mitteilt, sind die Bußgelder bei Geschwindigkeitsüberschreitungen mit Gefahrgut-Transporten höher als bei anderen Fahrzeugen: Der Trucker muss nun 280 Euro bezahlen. Erst am Montagabend hatte die Hofer Verkehrspolizei am Saaleabstieg einen weiteren Temposünder erwischt: Jener Lkw-Fahrer war gar so schnell, dass er seinen Führerschein abgeben musste. Lesen Sie außerdem dazu: A9/Berg: Reisebus-Fahrer rauscht den Saaleabstieg hinunter UND Trucker begeht am Saaleabstieg etliche Verstöße