A9/Helmbrechts Auffahrunfall hinterlässt Trümmerfeld

Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: Patrick Pleul/dpa/Archivbild/dpa

Am Ostersonntag gegen 11.30 Uhr hat sich auf der A9 bei Helmbrechts ein Auffahrunfall mit zwei leicht verletzten Personen und einem zirka 250 Meter langen Trümmerfeld ereignet. Zum Unfall kam es als ein 19-jähriger Mann aus München mit seinem Ford Fiesta mit hoher Geschwindigkeit auf den Wagen einer Frau aus Berlin auffuhr. Durch die hohe Wucht des Aufpralls wurde der Nissan der 52-Jährigen über die gesamte Fahrbahn geschleudert und prallte mehrfach gegen die Betonleitwand, bevor der Wagen zirka 250 Meter weiter auf der linken Fahrspur zum Stehen kam. Auch der Ford des Münchners schleuderte über die Fahrbahn und prallte gegen die Betonleitwand. Durch das entstandene Trümmerfeld musste die Fahrbahn Richtung Norden komplett gesperrt werden. Zur Unfallaufnahme rückten mehrere Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Hof aus. Die Feuerwehr Münchberg war ebenfalls mit starken Kräften vor Ort und sicherte die Unfallstelle ab.

Warum der 19-jährige auf die vor ihm fahrende Frau auffuhr ist bislang unbekannt. Bei dem Unfall wurde der ebenfalls 52-jährige Ehemann der Fahrerin des Nissans leicht verletzt. Zudem erlitt der achtjährige Enkel des Ehepaars, der als Sozius mitfuhr, einen Schock. Beide wurden durch das BRK ins Krankenhaus verbracht.

Der Sachschaden des Unfalls beläuft sich nach ersten Schätzungen auf zirka 12.500 Euro. Durch die Autobahnmeisterei Münchberg musste die Unfallstelle gereinigt werden, sodass die Autobahn Richtung Berlin etwa anderthalb Stunden nicht frei befahrbar war.  

 

Bilder