Ohne Bernhard Nitsche wäre das damalige Berufsbildungszentrum für Keramik in Selb schon Mitte der 1990er-Jahre geschlossen worden. Vor allem Nitsches enormem Einsatz, seiner Durchsetzungsfähigkeit und seiner Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass es die Fachschulen – wie die Selber sie sehr vereinfachend nennen – heute noch gibt. Engagierte Mitstreiter aus Kollegium, Politik, Verbänden und Gesellschaft kämpften dabei kräftig mit. Mit diesen Federn würde sich der Schulleiter natürlich niemals selbst schmücken, dennoch entspricht es der Wahrheit. Anfang August wird der 67-Jährige in den Ruhestand gehen. Zeit für einen Blick zurück und einen Blick nach vorne.
Abschied in Selb „Für die Zukunft gewappnet“
Andreas Godawa 12.07.2024 - 15:52 Uhr