Erfurt - Thüringens Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow erinnert sich mit gemischten Gefühlen an das Misstrauensvotum, das einst gegen ihn angestoßen wurde. "Man darf das Gift, dass dazu verströmt, gar nicht in sich hineinlassen", sagte der 69-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Der Linke-Politiker sah sich im Jahr 2021 einem konstruktiven Misstrauensvotum im Thüringer Landtag ausgesetzt, das er mit einem klaren Ergebnis überstand. Losgetreten hatte es die AfD-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Björn Höcke, der damals auch als Kandidat antrat.