Jedes Jahr die gleiche Leier! Immer kurz vor Ostern geht das Gemeckere über die stillen Tage mit ihrem ach so schlimmen Tanzverbot los. Auch heuer war’s wieder so. Der Bund für Geistesfreiheit kam pünktlich vor Ostern mit der alljährlichen Kritik an der Einstufung von Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag als stille Tage ums Eck. Man kann’s nicht mehr hören. Als wäre es das Megaproblem unseres Landes, dass man am Karfreitag einmal die Füße still halten muss. Stille Tage sind Aschermittwoch, Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, Allerheiligen, Volkstrauertag, Totensonntag, Buß- und Bettag und Heilig Abend – damit bleiben Jahr für Jahr 356 „laute“ Tage übrig. Das muss doch reichen!
Zum Gemeckere Lasst doch die stillen Tage in Ruhe!
Thomas Scharnagl 19.04.2025 - 07:00 Uhr