Aikido Markus Linz trägt nun den blauen Gurt

Der Aikido-Kämpfer aus Kulmbach zeigt, was er in den letzten Jahren gelernt hat. Mit Erfolg.

Prüfling Markus Linz wirft Trainerin Christina Nowak nach einem Angriff mit dem Stock und entwaffnet sie. Foto: Verein

Mit großer Konzentration und überzeugender Technik stellte sich Markus Linz im oberpfälzischen Premenreuth der Prüfung zum 2. Kyu (Blaugurt) im Aikido – und bestand diese mit großem Erfolg. Der engagierte Aikidoka hatte sich lange und intensiv auf den Prüfungstag vorbereitet. Aufgabe von Linz war es, Abwehrtechniken nach Ansage der japanischen Begriffe auszuführen.

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Das umfangreiche Prüfungsprogramm zum Blaugurt beinhaltet unter anderem Wurf- und Haltetechniken gegen Handkantenschläge gegen den Kopf, Fauststöße gegen den Körper, diverse Haltegriffe sowie Stockangriffe, inklusive Entwaffnung und anschließender Kontrolle des Angreifers. Überdies hinaus musste er nicht nur das aktuelle Prüfungsprogramm sicher beherrschen, sondern auch sein Können in grundlegenden Techniken aus niedrigeren Kyu-Stufen unter Beweis stellen.

Bei der Graduierung zum 2. Kyu gilt es immer mehr, die Angriffsenergie des Angreifers zu nutzen sowie innerlich und äußerlich eine aufrechte Haltung zu wahren. Linz verstand es, Abstand und Geschwindigkeit dem Partner anzupassen, die Angriffsenergie aufzunehmen und geschickt in flüssige Bewegung umzuleiten.

Nicht weniger wichtig als das richtige Ausüben der erlernten Techniken stellt die mentale Komponente dar. Markus Linz präsentierte die abverlangten Atem- und Konzentrationsübungen mit ruhiger Bestimmtheit und meisterte auch diesen Teil der Prüfung vortrefflich.

Nach der unter sommerlicher Hitze absolvierten rund eineinhalbstündigen Prüfung gratulierten alle Anwesenden und Prüfer Werner Winkler und Margret Schels dem sichtlich erleichterten und stolzen Aikidoka. Mit dem Blaugurt ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Meistergraduierung geschafft.