35 Jahre hielt er sich an der Macht. Brutal. Als Diktator Paraguays regierte Alfredo Stroessner mit eiserner Faust. Er ließ politische Feinde umbringen, vom Westen wurde er dennoch lange Zeit hofiert – als Antikommunist. Der Diktator bot dem KZ-Arzt Josef Mengele ebenso wie weiteren international gesuchten Verbrechern Zuflucht in seinem Land und wird heute sehr kritisch gesehen. Als er sich 1954 aber an die Macht putschte, war das noch anders. In Hof wurde diese Nachricht mit großem Interesse und auch mit Stolz vernommen. Denn er hatte seine Wurzeln in Hof. Der Frankenpost-Artikel vom 10. August 1954 unter der Überschrift „Hofer wird neuer Präsident Paraguays“ ist ein interessantes Stück Zeitgeschichte, das wir hier noch einmal – leicht gekürzt – veröffentlichen:
Frankenpost History Diktator mit Wurzeln in Hof
Redaktion 14.03.2026 - 15:00 Uhr