Am Grenzübergang Schirnding Bundespolizei vollstreckt zwei Haftbefehle

Bundespolizei stoppt am Grenzübergang Schirnding zwei Reisende mit Haftbefehl. Beide zahlen ihre Geldstrafen sofort – und dürfen weiterfahren.

Die Polizei hält am Wochenende mehrere Fahrzeuge am Grenzübergang an. Foto: picture alliance/dpa

Gleich zwei Haftbefehle haben Fahnder der Bundespolizeiinspektion Selb am Grenzübergang Schirnding vollstreckt.

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Am Freitagabend gegen 22 Uhr kontrollierten die Beamten eine 34 Jahre alte Frau, die als Beifahrerin unterwegs war.

Frau zahlt 650 Euro und setzt Reise trotz Haftbefehl fort

Dabei stellte sich heraus, dass gegen sie ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hof wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz vorlag. Sie bezahlte die fälligen rund 650 Euro direkt und konnte ihre Reise fortsetzen.

Nur wenige Stunden später, am Samstag gegen 8 Uhr, ging den Beamten ein 41 Jahre alter Mann ins Netz. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Görlitz wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die fällige Geldstrafe in Höhe von 2400 Euro beglich der Mann noch vor Ort.

In beiden Fällen konnten die Betroffenen ihre Reise nach der Zahlung fortsetzen.